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Ankunft bei uns in Hückelhoven im Dezember

 

Ein wirklich ganz toller Teil unseres Jobs ist, dass wir immer wieder mit Menschen zusammenkommen, die ihre ganz persönlichen Geschichten haben. Geschichten, die wir oft in sehr netten Gesprächen erzählt bekommen und so unter anderem erfahren, wie im Leben dieser Menschen irgendwann ein Bulli aufgetaucht ist.

 

Auf unserer letzten USA-Reise durften wir Ingrid kennenlernen, eine sehr nette Dame, die kein Geheimnis aus ihrem Alter von 72 Jahren macht und eine wirkliche Global Playerin und Macherin ist. Bereits seit dem ersten Schriftverkehr war uns klar, eine Ingrid hat mit Sicherheit deutsche Vorfahren. Und so wurde bei unserem Besuch nach der Begrüßung auf Englisch nach nur wenigen Minuten auf Deutsch umgeschwenkt.

 

Ingrid lebt seit 28 Jahren in den USA und zusätzlich in Südafrika. Sie vermietet auf beiden Kontinenten Airbnb-Appartements, die sie selbst renoviert hat, fährt einen großen amerikanischen Truck durch alle US-Bundesstaaten und geht seit 25 Jahren zusätzlich mit ihrem Bulli, einem 85er Westfalia in Bronzebeige-Metallic, auf Reisen. Wie sie berichtete hat sie ihn damals in Florida gekauft und war seitdem auf Camping-Touren von der Ostküste bis zur Westküste, von Key West bis Chicago, von New York bis LA. und hat dabei viele tolle Erinnerungen mit dem Bulli gesammelt. Dennoch hat er bis heute gerade mal 130.000 Meilen gelaufen. Ingrid hat den Wagen dabei immer sehr pfleglich behandelt, kleinere Servicearbeiten selber durchgeführt und größere Reparaturen immer zeitnah erledigen lassen. So wurde zum Beispiel vor 30.000 Meilen der originale 1,9-Liter-WBX-Motor überholt.

 

Leider hat sie durch einen Unfall mit ihrem Alltagswagen ein Problem mit ihrer Hand. Der Grund, warum sie sich seit einiger Zeit nicht mehr so um den T3 kümmern und ihn nicht mehr so fahren kann, wie sie es gerne möchte. Zusätzlich muss ein neues Alltagsfahrzeug her, weshalb sie ihren geliebten Westy jetzt abgeben muss. Man kann sich also vorstellen, wie persönlich und emotional dieser Besuch war, der mit Erzählungen, gemeinsamem Ausräumen des Bullis und der Suche nach Extrateilen hier tatsächlich einige, wenn auch kurzweilige Stunden dauerte.

 

Ingrid lebt in einer winzigen, weit verstreuten Wüstengemeinde in einer der kargsten Regionen der Sonora-Wüste. Hier klettern die Temperaturen regelmäßig auf 45 bis 50 Grad im Schatten. Das extrem trockene Klima hat dafür gesorgt, dass die Karosserie des Campers bis heute außergewöhnlich gut erhalten geblieben ist. Gleichzeitig haben die Jahrzehnte unter der Wüstensonne natürlich ihre Spuren hinterlassen. Doch genau diese Spuren erzählen seine Geschichte. Deshalb werden wir ihn natürlich technisch durchsehen, optisch aber ganz bewusst in seinem patinierten Originalzustand erhalten, den Erstlack polieren, den Innenraum aufbereiten, und nur das ersetzen, was tatsächlich beschädigt ist.

 

Nachdem wir uns dann verabschiedet hatten, haben wir den Wagen ca. 100 problemlose Kilometer nach Phoenix überführt. Von seiner Vorbesitzerin wurde er pragmatisch immer nur Westy genannt, ihr könnt Euch sicherlich denken, auf welchen Namen wir ihn jetzt bereits getauft haben.

 

Bulli-Ingrid wird derzeit nach Deutschland verschifft. Wir bieten den Wagen dann im Frühjahr überarbeitet und zulassungsbereit an, der Preis folgt nach Fertigstellung. Ein entsprechend günstigerer Kauf im jetzigen Zustand ist natürlich auch möglich. Der Preis im Ist-Zustand:

 

Preis: 18.900 Euro (inklusive 7% MwSt. awb.)

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