29.11.2025

 

Wenn das Handy klingelt und im Display steht „Anruf aus China“ überlegt man doch kurz, ob man rangehen soll. Bullikäufer aus China haben wir dann doch eher selten… bis jetzt. Thomas arbeitet für Volkswagen in China und beobachtet unserer Seite schon länger. 1991 hat er einen Redstar als Neuwagen gekauft und war jetzt wieder auf der Suche nach einen schönen T3 Multivan. Und so haben die Bilder von unserem bordeuxroten 1991er Carat, den Funke bis nach China überspringen lassen. Thomas hat den Bulli gekauft und wird ihn in ein paar Wochen, nach seiner Rückkehr, entgegennehmen. Der Carat bleibt somit doch in Deutschland. Vielen Dank Thomas und liebe Grüße ins Reich der Mitte.

29.11.2025

 

Den 1991er Vanagon Carat, im sehr schönen Farbton bordeauxrot perleffekt, haben wir bereits vor einem Jahr im süden Kaliforniens angekauft. Durch seine besondere Geschichte, war er schon zu diesem Zeitpunkt außergewöhnlich gut erhalten. Wegen mehrerer anderer laufender Projekte, konnten wir aber nicht direkt mit den Arbeiten an diesem Bulli anfangen und er wurde erstmal bei uns eingelagert. Gestern haben wir ihn aber nun fertiggestellt und er steht jetzt zulassungsbereit, mit neuem TÜV und H-Kennzeichen zum Verkauf.

 

Gebaut wurde er im November 1990. Da zu diesem Zeitpunkt die VW Bus Produktion im Volkswagen-Werk in Hannover bereits auf den T4 umgestellt war, wurde er, wie auch alle Syncros und später auch die Limited Last Edition Sondermodelle, bei Steyr Puch im österreichischen Graz gebaut. Von hier aus ging der Wagen nach Kalifornien, wo er an seine Erstbesitzerin nahe San Francisco ausgeliefert wurde. Diese sitzt im Rollstuhl, weshalb der Carat bereits als Neuwagen behindertengerecht umgebaut wurde. Weil so ein Umbau aufwändig und teuer ist, war der Bus 31 Jahre in erster Hand, wurde dabei sehr gepflegt und bis heute nur 95.000 Meilen gefahren. Den Umbau haben wir hier in Deutschland komplett zurückgerüstet, so dass sich der Bulli jetzt wieder im Zustand seiner Auslieferung befindet.

 

Und dieser Auslieferungszustand, war beim Vanagon Carat, der Top Ausstattung der T3 Multivan für den US-Markt, richtig umfangreich. Außen hatten diese Fahrzeuge die „dicken“ Stoßstangen mit Frontspoiler, die passenden Seitenbeplankungen, die in Wagenfarbe lackierten, elektrisch verstellbaren Spiegel und die rechteckigen Doppelscheinwerfer. Innen wurden die Vanagon Carat mit der Multivan-Ausstattung versehen, somit ab Werk mit zum Bett umklappbarer Rückbank, ausklappbarem Tisch, Transistorleuchte und den beiden Back to Back Sitzen. Im „Luxuxmodell“ Carat gab es dann zusätzlich die große Klimaanlage, Veloursitzen mit Armlehnen vorne, das gepolstertem Armaturenbrett, das passend zur Servolenkung kleinere und ebenfalls gepolsterte Lenkrad, Drehzahlmesser, Tempomat, Zentralverriegelung und viele weiteren Extras. Für den kalifornischen Markt wurde hier dann noch die grüne Wärmeschutzverglasung mit Ausstellfenstern vorne und Schiebefenstern in der Mitte verbaut. Eine umfangreichere Ausstattung ist auch hier also kaum möglich.

 

Bei unserem Ankauf befand sich der Wagen annähernd komplett im Erstlack. Abgesehen von ein paar, durch Parkrempler etc. herbeigeführten Beschädigungen, befand sich die Karosserie, selbst für kalifornische Verhältnisse, in außergewöhnlichem Erhaltungszustand. Die Nähte sind wirklich perfekt, der Unterboden ebenso. So perfekt, dass dieser erstmal trockeneisgestrahlt wurde, um auch den wenigen, restlichen Schmutz der Jahre zu entfernen. Und wir können hier wohl behaupten, dass es kaum einen besseren unrestaurierten Unterboden geben kann. Durch die kalifornische Sonne war der Lack auf dem Dach sehr dünn geworden, weshalb wir es neu lackieren lassen haben. Auch die Blessuren der Jahre wurden von „unserem“ Karosserie- und Lackierbetrieb professionell entfernt, sowie die Beplankung ringsherum in Wagenfarbe neu lackiert. Der Wagen wurde im Anschluss komplett gereinigt, der Erstlack poliert. Weil im Erstbesitz Platz für den Rollstuhl benötigt wurde, waren die Back to Back Sitze leider nicht mehr vorhanden und wurden deshalb von uns durch originale, identische Sitze ersetzt. Auch der originale hellgraue Veloursteppich wurde bereits 1990 gegen einen anderen getauscht, was wir jetzt ebenfalls komplett in den Originalzustand zurückgerüstet haben. So ist die Innenausstattung jetzt ebenfalls wieder komplett, wie im Jahr 1990.

 

Man kann sich vorstellen, dass auch die Technik mit dem 2,1 Liter / 95 PS WBX Motor nachweißlich regelmäßig und umfangreich gewartet wurde. Der Bulli wurde selbstredend als Automatik ausgeliefert. Wir haben die Technik durchgesehen, eine Motorinspektion durchgeführt und ein paar Verschleißteile an Bremse und Fahrwerk erneuert. So hat auch dieser richtig schöne Carat die Abnahme ohne Mangel bestanden und kann jetzt direkt zugelassen werden. Eine Besichtigung bei uns in Hückelhoven ist nach Terminabsprache jederzeit gerne möglich.

 

Verkauft / Sold

28.11.2025

 

Eine weitere Woche geht zu Ende und ein weiterer Bulli ist fertig. Heute konnten wir die Arbeiten am bordeauxroten 1990er Vanagon Carat beenden. Der eine oder andere hat es auf unserer Seite vielleicht in den letzten Wochen schon gesehen, der Wagen ist mit Aufbereitung, trockeneisgestrahltem Unterboden und hundert weiteren Kleinigkeiten richtig, richtig schön geworden. Wir werden morgen viele Fotos machen, die wir dann mit allen detaillierten Informationen und auch dem Preis posten. Erstmal wünschen wir Euch aber einen schönen Freitagabend.

23.11.2025

 

Zum Ende der Woche konnten wir den ´87er Vanagon GL Westfalia Weekender Wolfsburg Edition, in savannenbeige metallic fertigstellen. Der Bulli steht jetzt mit aktuellem TÜV und H-Kennzeichen zum Verkauf. Deutsche Fahrzeugpapiere hat er auch bereits, somit ist er sofort zulassungsbereit. Kaufen konnten wir ihn im US-Bundesstaat Oregon. Hierher wurde der T3 bereits als Neuwagen ausgeliefert, war bis zu unserem Kauf durchgehend zugelassen und so sind auch die originalen Nummernschilder bis heute am Fahrzeug.

 

Der Bulli wurde im Oktober 1986 im VW-Nutzfahrzeug-Werk in Hannover gebaut und in die USA verschifft. Der Erstbesitzer hatte ihn als Wolfsburg Edition bestellt. Bei diesem Sondermodell wurden unter anderem Extras wie die grüne Wärmeschutzverglasung, mit Ausstellfenstern vorne und Schiebefenstern in der Mitte, das gepolstertem Armaturenbrett, sowie Velourssitze mit Armlehnen, sowie passend farbigem Teppich und passend farbigen Tür- und Seitenverkleidungen verbaut. Zudem weist das ´87er Modell eine Besonderheit auf, die es weder davor, noch danach, nochmal so gab. Es ist das einzige Modelljahr, bei dem der Wolfsburg Edition als Zwittermodell, noch mit den klassischen Chromstoßstangen, gleichzeitig aber schon mit Rechteckscheinwerfern ausgeliefert wurde. Zusätzlich gab es ab jetzt ausschließlich den großen 2,1 Liter Wasserboxer-Motor mit 95 PS (Motorkennbuchstabe MV). Die Weekender waren von VW für Kunden gedacht, die keinen Camper mit Küchenzeile benötigten, dennoch auf Ausflügen mit vier Personen in dem Wagen schlafen und zusätzliche Staumöglichkeiten haben wollten. So sind diese Bullis, ähnlich wie ein Multivan, mit ausklappbarem Tisch und Westfalia-Schlafbank ausgestattet. Darüber hinaus haben die Weekender das Westfalia Aufstelldach, unter dem zwei weitere Personen schlafen können, sowie ringsherum Gardinen und einen Stauschrank im Heck. Zusätzlich wurde dieser T3 ab Werk mit Servolenkung und Klimaanlage ausgeliefert. Durch die Servolenkung ist das originale Lenkrad kleiner. In der Kombination in dunkelbraun sieht man das normalerweise so gut wie nie. Die Klimaanlage ist bei den späteren Westfalia bzw. Weekendern vor dem Dachschrank montiert und ebenfalls sehr selten zu finden. Noch exklusiver geht es also kaum.

 

Die aktuelle Besitzerin nutzte ihren Weekender seit vielen Jahren ausschließlich für Wochenendausflüge an ihrem Ferienhaus. Allerdings wurden diese Ausflüge aus zeitlichen Gründen von Jahr zu Jahr weniger, weshalb wir den Bulli letztendlich vor ein paar Monaten kaufen konnten. Bereits zu diesem Zeitpunkt befand er sich in sehr gepflegtem Zustand. Die Karosserie ist bis heute ungeschweißt, zudem befindet sie sich größtenteils im Erstlack. Die Front hatte einige Steinschläge, weshalb wir sie in Deutschland neu lackieren lassen haben. Die Windschutzscheibe wurde dabei, ebenfalls wegen kleineren Steinschlägen, erneuert. Der Rest des Lacks wurde poliert und versiegelt. Die Innenausstattung ist mit allen Sitzen und Möbeln original, vollständig und sehr gepflegt. Sie wurde gereinigt, ansonsten waren hier keine Arbeiten nötig. Der Faltenbalg im Aufstelldach war auch noch der Erste, den wir allerdings gegen ein Neuteil ersetzt haben. Die Technik machte ebenfalls bereits bei unserem Kauf einen sehr guten Eindruck. Für den TÜV wurden einige Verschleißteile an Bremse und Fahrwerk erneuert, sowie eine Inspektion durchgeführt. Alle originalen Bordbücher sind vorhanden, die Historie ist komplett belegbar und nachvollziehbar.

 

Alles in allem kann man also sagen, dass es sich bei diesem Weekender um ein sehr originales und richtig gut ausgestattetes Fahrzeug handelt, das nach seiner Ankunft in Deutschland, mit Obacht darauf, diesen Originalzustand zu erhalten, überarbeitet wurde. Die Bilder vom Ergebnis sprechen sicherlich für sich.

 

Eine Besichtigung bei uns in Hückelhoven ist nach Terminabsprache jederzeit gerne möglich.

 

Preis: 31.900 Euro

18.11.2025

 

Zurück vom Lackierer. Jetzt geht es an die Montage. Vanagon Carat in tornadorot. 

12.11.2025

 

Late Night Shopping bei der Klassiker-Garage-West. Heike und Holger hatten schon einige T2 und unseren dakotabeige Westfalia schon länger im Blick. Als sie heute von der Ankunft des Bullis erfahren haben, ging es ganz schnell. Nach einem kurzen Telefonat sind sie spontan ins Auto gestiegen um sich von Aurich, im Norden Deutschlands, auf den Weg nach Hückelhoven zu machen. Und man kann es sich schon denken, jetzt sind sie wieder stolze T2 Besitzer. Wir wünschen Euch viel Spaß mit dem Wagen.

12.11.2025

 

Heute ging es nach Rotterdam um den nächsten Bulli entgegenzunehmen. Den '78er T2b Westfalia konnten wir als Zufallsfund, Ende August, im kalifornischen Inland kaufen. Heute stand dann auch direkt die Verzollung auf dem Programm, wir haben den Wagen hier vor Ort durchgesehen und eine Probefahrt auf heimischen Straßen hat er auch bereits hinter sich.

 

Verkauft / Sold

07.11.2025

 

Hier kommt nochmal eine Übersicht aller Bullis, die wir aktuell angekauft haben, mit den jeweiligen Preisen. Die entsprechenden Bilder und Beschreibungen findet man in den Facebook-Links durch klicken auf den jeweiligen Text. Alle Fahrzeuge treffen voraussichtlich Ende Dezember in Deutschland ein. 

 

T3 Westfalia - 1982 - elfenbein - Preis: 22.400 Euro

 

T3 Westfalia- 1983 - assuanbraun - Preis: 23.900 Euro

 

T3 Weekender - 1991 - orlyblau metallic - Preis: 23.900 Euro

 

T3 Weekender - 1990 - pastellweiß - Preis: 24.900 Euro

 

T3 Westfalia - 1985 - merianbraun- Preis: 25.400 Euro

 

T3 Westfalia - 1984 - pastellweiß - 24.400 Euro

 

T3 Westfalia - 1983 - elfenbein - 23.900 Euro

07.11.2025

 

So langsam nähert sich auch diese Reise dem Ende zu. Vielen Dank an alle, die online ein wenig mitgereist sind und uns ein entsprechendes Feedback gegeben haben.

 

Weite Strecken fahren wir hier vor Ort ja eigentlich immer, doch 6.000 Kilometer in 10 Tagen, ist eindeutig unser persönlicher Rekord. Aber die Bullis warten leider nicht am Flughafen auf uns und nur so funktioniert es, wenn man richtig gute Fahrzeuge finden möchte. Und wir denken, mit sieben wirklich tollen Erstlack-T3, die wir jetzt im Gepäck haben, ist uns das gelungen.

 

Fast nicht zu glauben, da wir am Anfang dieser Reise nicht einen Bulli sicher hatten. Und dabei entspricht ja auch nicht jeder Besichtigungstermin den Vorstellungen, was wir aus Fairness den Verkäufern gegenüber oft garnicht posten. Mit Fahrzeugen suchen, telefonieren, besichtigen, Zeit am Schalter in der Bank verbringen, Fotos machen, Beiträgen schreiben und eben der ganzen Fahrerei, funktioniert das nur, wenn man wirklich fokussiert darauf ist, was man hier macht. Von 8 Stunden Tagen ist man da Meilenweit entfernt. Sorry, wenn wir deshalb spontane Suchanfragen nach Fahrzeugen oder Teilen immer wieder ablehnen müssen. 

 

Oft fehlt hier vor Ort aber leider auch die Zeit, alle Anfragen nach unseren gekauften Bullis so ausführlich zu beantworten, wie wir es gerne machen möchten. Trotzdem freuen wir uns natürlich über jede Anfrage und hoffen deshalb auf Euer Verständnis, ab der kommenden Woche sind wir wieder in Deutschland erreichbar. Hier stehen auch einige weitere Bullis kurz vor ihrer Fertigstellung.

 

Wir werden nachher nochmal eine Übersicht aller Fahrzeuge hochladen, die sich jetzt auf den Weg machen. Zuerst gibt es aber noch ein paar Eindrücke der letzten 10 Tage USA.

06.11.2025

 

Den '83er Westfalia in elfenbein, konnten wir gestern in Fresno, im kalifornischen Inland kaufen. Bei Mike, dem aktuellen Verkäufer, war der Bulli allerdings nicht besonders lange. Er hat ihn erst vor knapp zwei Jahren aus zweitem Besitz, ebenfalls in Fresno erworben, bei einer uns sehr gut bekannten Bulli-Werkstatt eine umfangreiche Inspektion durchführen lassen und wollte den Wagen so, für Campingausflüge nutzen. Die Idee entstand in Erinnerung an Mikes '66er T1 Samba, den er als junger Mann mit einem Bett versehen hat und so viele Jahre auf Reisen war. Leider hat Mikes Frau so gar keine Lust aufs Campen, der Bulli wird so gut wie nicht gefahren und Mike hat sich nach nur kurzer Zeit dazu entschlossen, ihn wieder abzugeben. Glück für uns, er befindet sich nämlich in richtig gut erhaltenem Karosseriezustand und komplett im Erstlack. Abgesehen von den Dealerstripes, den Zierstreifen, die der Wagen beim VW Händler vor der Neuwagenauslieferung erhalten hat, zeigt die Karosserie kaum Patina. Sie ist unglaublich „trocken und gerade“ und sieht mit den Streifen natürlich richtig cool aus.

 

Der Besitzer vor Mike hatte den Bulli 24 Jahre lang. Er nutzte ihn hauptsächlich als „Toad“, also als gezogenes Fahrzeug hinter einem großen US-Wohnmobil (RV), um so am Zielort mit ihm auf kleinere Wochenendtouren zu gehen, während das RV abgestellt wurde. Hiervon ist auch noch die Deichsel an der Front vorhanden. Im Heckbereich ist eine US-Anhängerkupplung montiert, die in Deutschland nicht zulässig ist und von uns, genau wir die Deichsel, vollständig zurückgerüstet wird. Aus optischen Gründen, passend zu der schwarzen Deichsel und der schwarzen Anhängerkupplung, wurde im unteren Bereich der Schweller, schwarze Farbe aufgetragen. Hier wurde kein Rost entfernt oder etwas repariert, wie man vielleicht vermuten könnte. Ein Trend, den wir hier leider immer öfter sehen und der aus optischen Gründen oft sogar bis in die typische Höhe der Multivanbeplankung gemacht wird. Da hier zum Glück nur sehr dünn aufgetragen wurde und es kein 2k Lack ist, werden wir ihn in Deutschland einfach wieder entfernen, so dass auch dort wieder der Erstlack zum Vorschein kommt.

 

Genau wie der Rest der Karosserie, befindet sich auch der Innenraum in gepflegten Originalzustand. Von den Drehsitzen, über die Rückbank mit Bettfunktion, dem Aufstelldach mit zusätzlichen Schlafmöglichkeiten, dem Kocher und Kühlschrank, ist alles noch im Originalzustand vorhanden. Lediglich den Dachhimmel hat Mike im passenden braun neu bekleben lassen, weil sich die originale Folie am Innenhimmel löste. Der Bulli hat den 1,9 Liter Wasserboxer mit 83PS (Motorkennbuchstabe DH). Wir sind ihn gestern 400 Kilometer gefahren, er läuft sehr gut.

 

Auch dieser Wagen steht jetzt bereits bei unserem Verschiffer und macht sich mit den anderen Fahrzeugen in der nächsten Woche auf den Weg nach Deutschland. Wie immer wird auch er in jetzigem Zustand angeboten, abholbereit Ende Dezember bei uns in Hückelhoven. Alle nötigen Arbeiten, sowie die Abnahme zu TÜV und H-Kennzeichen, können optional ebenfalls gerne durchgeführt werden. So wäre der Camper dann mit deutschen Fahrzeugpapieren, direkt zulassungsbereit.

 

Preis: 23.900 Euro (inklusive 7% MwSt. ausweisbar).

05.11.2025

 

Back in California haben wir gestern bei Mike in Fresno den nächster Bulli-Fang gemacht. Hier konnten wir einen weiteren super erhaltenen T3 Westfalia kaufen, der sich komplett im elfenbeinfarbenen Erstlack befindet. Wir bringen ihn momentan zu unserem Verschiffer nach Long Beach. Weitere 400 Bulli-Probefahrt-Kilometer. Wir werden wie immer berichten.

04.11.2025

 

Hier kommen die Bilder vom nächsten T3 unserer USA Reise. Den pastellweißen Vanagon Westfalia konnten wir gestern von Scott in Portland kaufen. Scott besaß den Bulli 40 Jahre. Eine lange Zeit, in der die Familie so einige Urlaube mit dem Camper verbracht hat und der Sohn auf Wochenendausflügen in ihm groß geworden ist. Dementsprechend Emotional war die Trennung vom Wagen. Mit dem Versprechen ihn in gute Hände abzugeben, sind wir dann in den letzten 24 Stunden 1.200 Kilometer durch Oregon und Kalifornien gefahren, um den Bus zu unserem Verschiffer nach San Francisco zu überführen. Dabei hat er eine richtig gute Figur abgegeben, er läuft einwandfrei.

 

Der Wagen wurde im Dezember 1983 gebaut. Das mit der umfangreichen Ausstattung für den US-Markt. Der Bulli hat Chromstoßstangen, Chromrahmen um die grüne Wärmeschutzverglasung mit Ausstellfenstern vorne und Schiebefenster in der Mitte, das braune Armaturenbrett mit Prallleiste und Uhr im Cockpit, passende braune Türverkleidungen, sowie braunen Veloursteppich vorne und hinten. Auch hier wurde die Westfalia Ausstattung mit den vorderen Drehsitzen, Rückbank mit Bettfunktion, Aufstelldach mit weiteren Schlafmöglichkeiten, Kühlschrank, Kocher und vielen Stauschränken versehen. Mit farbig passendem Dealerstripes auf dem weißen Lack, wurde der Bulli so im Frühjahr 1984 dann an seinen ersten Besitzer übergeben. Dieser fuhr ihn allerdings nur ein Jahr. Scott, der zuvor einen T2 Westfalia besaß, hat den T3 dann als Jahreswagen gekauft, dass er vier Jahrzehnte bleiben würde, konnte zu dem Zeitpunkt natürlich keiner ahnen.

 

Mit Bulli-Erfahrung wurde der Wagen von Scott und seiner Familie immer pfleglich behandelt. Wenn etwas defekt war, wurde es sofort instand gesetzt, was man dem Wagen absolut ansieht und anmerkt. So sind über die Jahre sehr viele Rechnungen und Belege zusammengekommen, die die Historie komplett dokumentiert. Der Camper befindet sich bis heute im Originalzustand, auch der Lack ist annähernd komplett der Erste. Bei aller Pflege wurde er aber auch genutzt und hat dementsprechend außen wie innen ein paar Gebrauchsspuren, die man aber absolut als Patina bezeichnen kann und die mit dieser Historie durchaus so bleiben sollten. Lediglich die vorderen Sitze würden wir neu beziehen, auf den aktuellen 1.200 Kilometern fiel schon auf, dass die Polster bessere Zeiten gesehen haben. Der 1,9 Liter / 83 PS Wasserboxer (Motorkennbuchstabe DH) ist bis heute der Originale, wurde in der Vergangenheit aber bereits komplett überholt und läuft völlig problemlos.

 

Die Arbeiten für den TÜV und das H-Kennzeichen werden demnach auch hier überschaubar sein und können auf Wunsch gerne von uns durchgeführt werden. Der Verkaufspreis bezieht sich auf den Wagen in jetzigen Zustand, abholbereit nach seiner Ankunft in Deutschland, voraussichtlich Ende Dezember.

 

Preis: 24.400 Euro (inkl. 7% MwSt. ausweisbar)

 

Bei Fragen oder Interesse sind wir per WhatsApp oder E-Mail erreichbar.

04.11.2025

 

Tja, was soll man sagen, viel suchen, schreiben, telefonieren und vor allen Dingen viele Kilometer abspulen, zahlt sich doch aus! Bulli-Deal Nummer 6 dieser Reise ist eingetütet. Und das mit einem Verkauf, der mal wieder mit vielen Emotionen verbunden war.

 

Von Scott in Portland konnten wir einen '84er Westfalia, in sehr schönem Zustand und mit richtig toller Historie übernehmen. Scott und seine Familie hatten den Bulli sage und schreibe 40 Jahre lang! Ein halbes Leben, in dem man fast jedes Wochenende Familien-Abenteuer erlebt und Urlaubsreisen unternommen hat. Scotts Sohn kam zur Übergabe vorbei, weil er noch mal einen letzten Erinnerungsblick in den Innenraum des Bullis werfen wollte.

 

Ihr könnt uns glauben, auch wenn die Entscheidung so ein Fahrzeug zu verkaufen, ja meistens schon vor unserem Besuch gefallen ist, geht das nicht spurlos an einem vorbei. Oft tröstet es die Verkäufer aber (und uns auch) wenn sie wissen, dass die Fahrzeuge zurück nach Deutschland gehen, was wir mit ihnen machen und dass wir versuchen einen passenden neuen Besitzer zu finden, der sich weiterhin genauso kümmert.

 

Scotts Camper macht auch technisch einen so guten Eindruck, dass wir uns spontan dazu entschlossen haben, ihn auf unserer nächsten Etappe mitzunehmen. Jetzt sind wir auf einer 1.200 km Bulli-Tour, zu unserem Verschiffer nach San Francisco, wo wir ihn heute einchecken werden.

 

Viele Detailbilder sowie ausführliche Infos zum Zustand folgen.

03.11.2025

 

Auch wenn man es auf den ersten Blick wahrscheinlich kaum vermuten würde, bei diesem merianbraunen T3 Westfalia handelt es sich um ein unrestauriertes Erstlackfahrzeug. Der Bulli wurde immer sehr gepflegt und befindet sich bis heute in entsprechendem Zustand. Und was wir persönlich immer sehr spannend finden, auch alle Dokumente zur Historie sind vorhanden. Hier sogar zurück bis zum Windowsticker, dem offiziellen VW Informationsblatt, das bei jedem Neuwagen für die USA in der Scheibe angebracht war und alle Informationen und Ausstattungsdetails zum Fahrzeug erhält. Und nicht nur das, sogar die Montageanweisung von der Produktion im VW-Werk in Hannover ist noch vorhanden!

 

Wir konnten den Bulli gestern auf unserer aktuellen USA-Reise in Portland im Bundesstaat Oregon kaufen. Hier befand er sich seit 1996 in zweitem Besitz. Vom Band lief er im Januar 1985 und traf denn im März des gleichen Jahres in Oakland, dem Hafen von San Francisco ein. Boardwalk Volkswagen aus Redwood City hatte ihn als Vanagon GL bestellt, also in der höchsten Ausstattungsvariante der Westfalia-Camper. Die Vanagon GL aus dem Baujahr 1985 haben neben grüner Wärmeschutzverglasung mit Ausstellfenstern vorne und Schiebefenstern in der Mitte, Chromstoßstangen sowie Chromrahmen in den Scheibengummis. Der Innenraum wurde, neben vielen weiteren Extras, mit Velourssitzen versehen, hier zudem mit dem sehr selten zu findenden zusätzliche Sitz für den Fahrgastraum. So hat ein Westfalia anstelle der üblichen vier, jetzt fünf eingetragene Sitzplätze. Darüber hinaus bestellte Boardwalk Volkswagen den Bulli mit Klimaanlage. Mehr Luxus konnte man 1985 in einem T3 Westfalia kaum finden. Die Campingausstattung bietet neben vorderen Drehsitzen, Schlafplätzen auf der zum Bett umklappbaren Rückbank sowie im Aufstelldach, Kocher, Kühlschrank, sowie viele Staumöglichkeiten in der Küchenzeile und im Heckbereich.

 

Wie eingangs bereits erwähnt, befindet sich der Wagen in sehr gepflegtem Zustand und soweit wir es sehen, auch vollständig im Erstlack. Es gibt ein paar Gebrauchsspuren aus den letzten 40 Jahren, z.B. in Form von kleineren Steinschlägen auf der Front etc., ansonsten ist die Karosserie richtig gut erhalten und natürlich bis heute ungeschweißt. Die Innenausstattung ist original und sehr gepflegt, mit nur wenigen Gebrauchsspuren, der Faltenbalg im Aufstelldach wurde vor nicht allzu langer Zeit erneuert. Der Bulli hat den 1,9 Liter Wasserboxermotor mit 83 PS, die Technik macht ebenfalls einen originalen und gut gewarteten Eindruck, was auch die vielen vorhandenen Servicerechnungen belegen.

 

Der Autotransporter ist bereits bestellt und der Bulli macht sich in den nächsten Tagen auf den Weg zum Containerhafen. Von hier aus ist der nächste in Oakland, er wird also dort die USA verlassen, wo er vor 4 Jahrzehnten eingetroffen ist. Die Ankunft in Deutschland ist voraussichtlich Ende Dezember. Wie immer wird auch dieser Bulli im Ist-Zustand angeboten, inklusive aller Nebenkosten, für die Verschiffung, Zoll und Einfuhrsteuer etc., abholbereit bei uns in Hückelhoven. Alle nötigen Arbeiten und die Abnahme für den TÜV und das H-Kennzeichen können zusätzlich gerne durchgeführt werden, so dass der Bulli auf Wunsch auch mit deutschen Fahrzeugpapieren übergeben werden kann. Bei Interesse oder weiteren Fragen sind wir per WhatsApp oder E-Mail erreichbar.

 

Preis: 25.400 Euro (inkl. 7% MwSt. ausweisbar)

02.11.2025

 

Mittlerweile hat uns unser Roadtrip in den US-Bundesstaat Oregon verschlagen. In Portland stand ein sehr interessanter Erstlack T3 Westfalia zum Verkauf. Dieses Mal aus dem Baujahr 1985, mit vollständiger Historie, in der sehr schönen Farbe merianbraun. Natürlich haben wir ihn gekauft. Und wenn Ihr Euch fragt, was der /8 auf den Bildern macht, den hatte Bulli-Eigentümer Larry ebenfalls in seinem Besitz. Bis unser Freund und aktueller Reisebegleiter Tim die Idee hatte, der Wagen müsse auch mit nach Deutschland und ihn gekauft hat. Und so machen sich, Stand jetzt, neben fünf Bullis, auch ein 1974er Mercedes 300D auf den Weg. Wie man sieht haben wir die Inseratfotos unseres Neuerwerbs bereits gemacht, diese folgen mit allen Informationen.

01.11.2025

 

Hier folgen die Informationen und Bilder vom pastellweißen 1990er Weekender, den wir gestern von Derek, in Salt Lake City ankaufen konnten. Auch wenn wir die Ausstattung eines Weekenders schon oft beschrieben haben, gehört sie natürlich auch hier wieder dazu. Wie der Name es schon sagt, wurden die Weekender ab Werk, als eine Mischung aus Multivan und Westfalia-Camper ausgeliert. Sie hatten mit der zum Bett umklappbaren Rückbank, Tisch und den Back to Back Sitzen, genau wie ein Multivan, Platz für sieben Personen, hatten wie ein Westfalia dann doch das Aufstelldach, mit zwei weiteren Schlafplätzen, sowie hinteren Stauschränken. Der Hintergrund erschließt sich von selbst, diese Fahrzeuge waren für Kunden gedacht, die einen Alltags-Bulli benötigten, den sie, wie es der Name schon sagt, am Wochenende für Ausflüge mit Übernachtung nutzen konnten. Die letzten Weekender tragen deshalb neben dem Vanagon auch den Multivan-Schriftzug am Heck, eine Bezeichnung, die es für den US-Markt sonst nie gab.

 

Dieser Weekender wurde im August 1990 als einer der letzten T3 im VW-Werk in Hannover gebaut. Fast typisch für den US-Markt, wurde auch er mit sehr vielen Extras versehen. So hat er, neben der Wärmeschutzverglasung, den Schiebefenstern, den elektrischen Fensterhebern, der Zentralverriegelung, dem Tempomat und dem Drehzahlmesser, auch die Klimaanlage unter dem Hochbett. Ein Extra, das es auch für den deutschen Markt gab, man aber so gut wie nie findet. Im Oktober 1990 traf der Bulli dann in Kalifornien ein und wurde hier an seinen ersten Besitzer übergeben. Dieser behielt ihn für 14 Jahre und verkaufte ihn dann an seinen zweiten Besitzer, ebenfalls in Kalifornien. Er behielt ihn für 18 Jahre, bis Derek ihn im Jahr 2022 kaufte. Als Bulli-Sammler wollte er ihn für seinen Sohn haben. Allerdings fuhr sein Sohn ihn aus zeitlichen Gründen so gut wie nie. Gut für uns, das war der Grund sich jetzt von dem Wagen zu trennen.

 

Und so befindet sich dieser Weekender bis heute in originalem und unrestauriertem Zustand, mit einer ungeschweißten, gut erhaltenen Karosserie. Es gibt ringsherum ein paar kleinere Dellen, bzw. Gebrauchsspuren. Nichts wirklich außergewöhnliches, sondern einfach Geschichte, aus 35 Jahren Bulli-Leben. Die Fahrertüre wurde mal nachlackiert, wegen einem Farbunterschied sollte man das vernünftig erneuern lassen. Die Beplankung ist zum Teil beschädigt und sollte deshalb ebenfalls überarbeitet werden. Ansonsten würden wir den Wagen mit einer Aufbereitung unbedingt in jetzigem Zustand erhalten. Die Innenausstattung ist passend dazu original und vollständig, mit ein paar Spuren der Jahre, aber insgesamt gut erhalten. Und auch die Technik passt ins Erscheinungsbild. Sie wurde über die Jahre nachweißlich regelmäßig gewartet und machte auch nach einigen Stunden Probefahrt, einen guten Eindruck. Derek hatte einige technische Arbeiten am 2,1 Liter WBX durchgeführt, neben einer Inspektion, wurden unter anderem ein Edelstahl-Kühlwasserbehälter sowie Edelstahl-Kühlwasserrohre montiert. Die Wassermanteldichtungen und auch die Zylinderköpfe hat Derek ebenfalls erneuern lassen.

 

Der Bulli wird voraussichtlich Ende Dezember bei uns in Hückelhoven eintreffen. Auch er wird in jetzigem Zustand, natürlich inklusive aller Nebenkosten für Verschiffung, Zoll und Steuern etc., angeboten. Auf Wunsch können wir uns zusätzlich um die Arbeiten und die Abnahme zu TÜV und H-Kennzeichen kümmern, hier gerne auch die angesprochenen Lackierarbeiten und die Aufbereitung durchführen lassen.

 

Der Preis in jetzigem Zustand:

24.900 Euro (inklusive 7% MwSt. ausweisbar)

 

Unsere jetzige USA Reise geht noch etwas weiter. Wir sind aber nach wie vor per WhatsApp oder E-Mail erreichbar.

31.10.2025

 

Heute folgen die Informationen und Bilder zum zweiten Vanagon, den wir von Jeff, einem Bulli-Sammler in Utah, kaufen konnten. Der Weekender stammt aus dem Modelljahr 1991, wurde deshalb bereits nicht mehr im VW-Nutzfahrzeuge-Werk in Hannover, sondern bei Steyr-Puch im österreichischen Graz gebaut. Mit dem Modelljahr ´91 wurde in Hannover die Produktion auf den T4 umgestellt und da in Graz bereits seit einigen Jahren alle Syncro vom Band liefen, wurden jetzt auch alle anderen T3 dort gebaut. Genau wie die Limited Last Edition, die ebenfalls in Graz und ebenfalls in orlyblau metallic gebaut wurden, erhielt auch unser Bulli diesen Farbton. Die Weekender wurden von VW für Kunden herausgebracht, die ihren Bus als Daily Driver nutzen, zusätzlich aber einen Camper für Wochenendausflüge haben wollten. So wurde in den Weekendern keine Küchenzeile verbaut, dennoch die zum Bett umklappbare Rückbank, das Aufstelldach, das zwei weitere Schafmöglichkeiten bietet, sowie Stauschränke im Heckbereich. Die letzten Weekender erkennt man an den beiden Schriftzügen Vanagon und Multivan auf der Heckklappe, was es in dieser Kombination vorher so nie gab.

 

Unser Weekender erhielt ab Werk sehr viele Extras. Neben der Multivanbeplankung und den Multivan-Alufelgen wurde er mit den in Wagenfarbe lackierten, elektrisch verstellbaren Spiegeln, den Rechteckscheinwerfern, sowie ringsherum grüner Wärmeschutzverglasung, mit Ausstellfenstern vorne und Schiebefenstern in der Mitte versehen. Der Innenraum erhielt weitere Extras, wie das gepolsterte Armaturenbrett, mit Cockpit mit Drehzahlmesser und Digitaluhr, dem, wegen der verbauten Servolenkung kleinere Lenkrad und Velourssitze mit Armlehnen vorne. Der Erstbesitzer unseres Bullis bestellte zudem ein Automatikgetriebe, Tempomat, Zentralverriegelung und die selten zu findende Klimaanlage unter dem Hochbett.

 

So traf der Weekender im Januar 1991 in den USA ein. Jeff übernahm ihn vor einigen Jahren in Las Vegas, brachte ihn in seine Werkstatt und führte einige Arbeiten durch. Er installierte einen neuen Faltenbalg im Aufstelldach, montierte "GoWesty Plate Steel Bumper" und führte eine Inspektion am 2,1 Liter Wasserboxer Motor durch. Die originalen Stoßstangen sind vorhanden und können auf Wunsch gerne wieder montiert werden. Der Bulli wurde in der Vergangenheit zum Teil lackiert, zum Teil befindet er sich noch im patinierten Erstlack. Der Lack sollte aufbereitet werden, wer einen Bus für den Showroom sucht, kommt an einer Neulackierung allerdings nicht vorbei. Das gleiche gilt für die Innenausstattung, sie benötigt eine Reinigung und wird dann noch deutlich besser aussehen. Die Politur und Innenraumaufbereitung können wir sehr gerne vermitteln. Die Technik macht einen guten Eindruck, der Bulli fährt problemlos.

 

Der Wagen macht sich in der kommenden Woche auf den Weg zum Hafen und wird dann nach Deutschland verschifft, wo er voraussichtlich Ende Dezember eintrifft. Der Verkauf erfolgt in jetzigem Zustand, abholbereit bei uns in Hückelhoven. Auf Wunsch können wir zusätzlich hier die nötigen Arbeiten und die Vorführung zu TÜV und H-Kennzeichen durchführen, so dass der Wagen mit deutschen Fahrzeugpapieren übergeben werden kann.

 

Preis: 23.900 Euro (inklusive 7% MwSt. ausweisbar).

 

Bei Interesse sind wir per WhatsApp oder E-Mail erreichbar.

31.10.2025

 

Den vierten Vanagon dieser Reise konnten wir heute von Derek in Salt Lake City kaufen. Es ist immer wieder lustig, wie klein die Bulli-Welt ist. Wir hatten bereits seit einigen Tagen Kontakt zu Derek, aber erst als wir heute an seiner Adresse eintrafen, wurde uns bewusst, von Derek haben wir vor einigen Jahren schonmal einen T3 gekauft. Auch er ist Sammler und hat noch einige weitere Bullis auf seinem Grundstück stehen. Mittlerweile haben wir Utah verlassen und unser Roadtrip geht weiter. Viele Bilder und alle Infos zum pastellweißen Weekender folgen.

31.10.2025

 

Wir sind mittlerweile in Utah unterwegs und konnten von Jeff, einem langjährigen Bekannten und Sammler mit eigener Werkstatt, hier vor Ort zwei richtig gute Bullis kaufen. Der erste ist ein 1984er Westfalia in assuanbraun, ein Camper der auch mal wieder sehr wenige Vorbesitzer hat. Jeff übernahm ihn selber vor ein paar Jahren, nachweislich aus erstem Besitz, in Kalifornien. Der Bulli wurde im Juli 1984 in Deutschland gebaut und traf im September in den USA ein. Für den kalifornischen Markt wurde er mit einigen Extras ausgeliefert. Neben grüner Wärmeschutzverglasung mit Ausstellfenstern vorne und Schiebefenstern in der Mitte, bekam er als Vanagon L, ab Werk, einigen weiteren Luxus spendiert. So wurde er mit Chomstoßstangen und Chromkedern in den Scheibenrahmen, der Innenraum mit Veloursitzen, Veloursteppich, sowie Prallleiste auf dem Armaturenbrett versehen. Die Westfalia-Ausstattung bietet mit der zum Bett umklappbaren Rückbank, sowie dem Aufstelldach, Schlafplätze für vier Personen. Darüber hinaus gib es die vorderen Drehsitze, den Kocher, den Kühlschrank, den Tisch, sowie viele Staumöglichkeiten.

 

So war der Bulli dann für über 30 Jahre im kalifornischen Inland, zwischen Bakersfield und Fresno beheimatet. Das trockene und warme Klima in dieser Gegend, ist hier wieder der Grund für einen richtig guten und ungeschweißten Karosseriezustand, mit den sonst so typisch anfälligen T3 Karosserienähten, die hier mal wieder ihresgleichen suchen. Darüber hinaus befindet sich der Camper annähernd komplett im Erstlack, mit einer sehr stimmigen Patina.

 

Zusätzlich zu dem guten Erhaltungszustand hat Jeff in den letzten Jahren bereits viele Arbeiten an dem Bulli erledigt. So hat er den Faltenbalg im Aufstelldach erneuert, originale Alufelgen mit neuen General Grabber A/TX All Terrain Reifen montiert und viele Verschleißreparaturen an der Technik durchgeführt. Zusätzlich hat die Technik ein Upgrade bekommen, der originale 1,9 Liter Wasserboxer Motor wurde durch den Leistungsstärkeren 2,1 Liter / 95 PS WBX (Motorkennbuchstabe MV) ersetzt. Der hat dabei natürlich auch einen kompletten Service erhalten.

 

Und so konnten wir den Wagen gestern übernehmen. Wir sind mit ihm dann bereits den Nachmittag unterwegs gewesen, er fährt sehr gut und macht einen problemlosen Eindruck. In den nächsten Tagen macht er sich per LKW Transport auf den Weg zum Hafen, von wo aus wir ihn dann nach Deutschland verschiffen werden. Auch dieser Bulli trifft voraussichtlich Ende Dezember in Deutschland ein. Der Verkauf erfolgt in jetzigem Zustand, abholbereit bei uns in Hückelhoven. Optional können wir auch hier gerne alle nötigen Arbeiten, sowie die Abnahme für den TÜV und das H-Kennzeichen durchführen. Bei Interesse sind wir per E-Mail oder WhatsApp erreichbar.

 

Preis: 23.900 Euro (inklusive 7% MwSt. ausweisbar)

30.10.2025

 

Die nächsten zwei Vanagon-Deals sind eingetütet. Mittlerweile sind wir in Utah unterwegs und konnten von Jeff, einem langjährigen Bekannten und Sammler, von dem wir in der Vergangenheit bereits Bullis gekauft haben, heute gleich zwei T3 Camper kaufen. Ein '84er Westfalia in assuanbraun und einen '91er Weekender on orlyblau metallic. Wir sind jetzt mit beiden Fahrzeugen unterwegs und haben bereits viele Detailfotos gemacht. Die folgen wie immer, mit allen näheren Informationen und den jeweiligen Preisen.

29.10.2025

 

Hier kommen die Informationen und Bilder zum ersten Bulli unserer aktuellen Reise, dem ´82er T3 Westfalia in elfenbein. Mit dem Produktionsmonat Juli 1982 wurde der Wagen kurz vor den Sommerferien im VW-Nutzfahrzeugewerk in Hannover gebaut und ist somit einer der letzten jemals produzierten luftgekühlten VW Busse. Mit Beginn des neuen Modelljahres wurden nach den Ferien 1982, alle T3 auf Wasserkühlung umgestellt. So wurde der Wagen dann mit seinem luftgekühlten 2,0 Liter / 70 PS Motor in die USA verschifft, wo er im November des gleichen Jahres in Long Beach eintraf. Seitdem war er ausschließlich im Süden Kaliforniens zugelassen und hatte in all den Jahren nur zwei Besitzer. Von seinem zweiten und aktuellen Eigentümer Mike, einem Veteran der US-Airforce, konnten wir den Bulli gestern in San Diego kaufen.

 

Passend zum warmen und trockenen Klima, befindet sich die Karosserie in sehr gut erhaltenem Zustand. Durch die Sonneneinstrahlung war der Lack allerdings bereits vor einigen Jahren so dünn geworden, dass sich sein Besitzer dazu entschied, den Camper im Originalfarbton neu lackieren zu lassen. Die Arbeiten wurden in guter Qualität durchgeführt, Scheibengummis und viele Anbauteile bei der anschließenden Montage erneuert. Gleichzeitig entschied er sich auch dazu, die Innenausstattung zu überarbeiten. Hierbei hat er leider den originalen Fahrersitz durch einen gebrauchten anderen T3 Sitz ersetzt. Die weiße Beschichtung am Innenhimmel und den Innenverkleidungen, die sich typischerweise durch die Hitze ebenfalls oft löst, wurde in Eigenregie überarbeitet. Es wurde viel Geld in Musik- und Alarmanlage gesteckt, sicherlich eine Geschmacksfrage, wir würden die Innenausstattung allerdings wieder in den Originalzustand zurückversetzen, was dennoch natürlich nicht zwingend notwendig ist.

 

Neben dem Innenraum, wurde in letzter Zeit aber auch viel Geld in die Technik investiert. So wurden unter anderem Verschleißteile an Bremsen und Fahrwerk erneuert, sowie eine Motorinspektion durchgeführt. Die entsprechenden Rechnungen hierüber, sind neben vielen anderen Dokumenten zur Historie vorhanden. Wir haben den Bulli heute knapp 200 Kilometer von San Diego nach Long Beach überführt, er fährt sehr gut. Die Felgen im Momo-Pulsar-Style stammen aus den USA und sollten durch originale Stahlfelgen mit Chrom-Radkappen, die wir natürlich in Deutschland lagernd haben, ersetzt werden. Ansonsten sind die Arbeiten für den TÜV und das H-Kennzeichen überschaubar.

 

Der Wagen wird in jetzigem Zustand angeboten, abholbereit voraussichtlich Ende Dezember bei uns in Hückelhoven. Optional kann er natürlich auf Wunsch auch mit deutschen Fahrzeugpapieren zulassungsbereit übergeben werden. Bei Interesse sind wir auch während unserer Reise per E-Mail oder WhatsApp erreichbar.

 

Preis: 22.400 Euro (inklusive 7% MwSt. ausweisbar)

29.10.2025

 

Für die zweite Bulli-Besichtigung sind wir heute nach Santa Barbara gefahren. Leider stellte sich vor Ort heraus, dass der bordeauxrote Vanagon nicht das hielt, was die Beschreibung versprach. Und der langjährige Besitzer war dann doch nur der "Hobbyhändler", der ihn selber gerade irgendwo gekauft hat. Natürlich haben wir den Wagen stehen gelassen und sind jetzt auf einem 1.300 Kilometer Roadtrip zur nächsten Besichtigung. Hier geht es allerdings nicht nur um einen Bus. Wir sind sehr gespannt.

28.10.2025

 

Kaum in Kalifornien angekommen, sind wir direkt vom Flughafen nach San Diego gefahren. Hier "brannte" der erste Termin unter den Nägeln, weil wir den '82er Westy in elfenbein unbedingt ansehen wollten, bevor es jemand anderes tut. Und so hat die erste Besichtigung gerade mit Taschenlampen stattgefunden. Aber der Stress hat sich gelohnt, der luftgekühlte Camper ist genauso gut, wie wir es gehofft hatten. Jetzt werden wir erstmal ein paar Stunden schlafen und den Bulli morgenfrüh die knapp 200 Kilometer zu unserem Verschiffer, nach Long Beach fahren. Unterwegs machen wir dann wie immer viele Bilder, die mit allen Informationen und dem Preis folgen.

27.10.2025

 

Es geht wieder los. Ab Mitte dieser Woche sind wir wieder im Westen der USA unterwegs, um auf Jagd nach Bulli-Nachschub zu gehen. Und für uns wird es dieses Mal wirklich spannend. Wir haben wie immer, die Fühler auch in den letzten Wochen schon ausgestreckt und können uns nicht erinnern, wann wir mal so wenige Fahrzeuge im Vorfeld sicher hatten, wie dieses Mal. Nämlich keins ;)! Dennoch haben wir einige vielversprechende Termine vereinbaren können, einen sogar sehr spannenden, bei einem Bulli-Sammler. Und eins ist sicher, die Fahrzeuge stehen in den USA mal wieder so weit auseinander, dass wir in den nächsten Tagen einige tausend Kilometer abspulen werden.

 

Wir werden Euch natürlich aktuell darüber auf dem Laufenden halten, was wir so erleben und natürlich auch darüber, was wir ankaufen. Wie immer versuchen wir auch direkt vor Ort viele Bilder der angekauften Bullis zu machen und die Historie zu recherchieren, die wir dann mit allen Informationen zum Zustand posten werden. Und die Fahrzeuge stehen dann auch wieder direkt zum Verkauf.

 

Vor Ort sind wir per WhatsApp oder E-Mail erreichbar, durch die Zeitverschiebung und je nachdem wo wir gerade ohne Empfang unterwegs sind, kann die Antwort natürlich schon mal ein paar Stunden dauern. Wir haben richtig Lust! Stay tuned!

 

PS: Die hier gezeigten Bilder stammen natürlich aus den letzten Reisen, diese Bullis sind alle bereits verkauft.

25.10.2025

 

Und noch ein neuer Bulli-Besitzer. Markus hat schon den einen oder anderen Oldtimer. Ein Bulli war bisher nicht dabei. Das hat sich heute geändert. Und so geht es demnächst, genau wie früher, auf "Freunde-Tour" nach Portugal. Markus, wir wünschen Dir viel Spaß dabei.

23.10.2025

 

Als wir den taigagrünen '78er Westfalia vor ein paar Wochen in Arizona angekauft haben, gab es bei 45 Grad, mehr als strahlenden Sonnenschein. Den hatten wir in Hückelhoven heute leider nicht. Dafür aber strahlende Gesichter. Christoph hat seinen T2b heute das erste Mal live gesehen und auch direkt mitgenommen. Wir wünschen Dir viel Spaß mit dem Bulli!

22.10.2025

 

Übergabe. Jessica und Tanja waren hier, um ihren Weekender abzuholen. Neben originalen Felgen hat der T3 TÜV und das H-Kennzeichen erhalten. Und so konnten die beiden ihren ersten KGW-Bulli heute abholen. Es soll nicht bei einem bleiben, wie wir eben erfahren haben. Wir sind also schon sehr gespannt und freuen uns auf ein Wiedersehen. Erstmal wünschen wir Euch aber viel Spaß mit dem Weekender.

22.10.2025

 

Der bordeauxrote Carat ist zurück vom Trockeneisstrahler. Das Ergebnis, wie erwartet, top.

18.10.2025

 

Neuer Samba Fahrer. Heute haben wir den '64er T1 an seinen neuen Besitzer übergeben. Torsten hat schon seit vielen Jahren einen sehr schönen T3 Westfalia, der Samba wird sein nächstes "Projekt". Wobei er sich dabei erstmal nur auf die Innenausstattung beschränkt. So wird er dann bestimmt auf dem einen oder anderen Bullitreffen im 21- Fenster-DeLuxe auftauchen. Torsten, wir wünschen Dir viel Spaß mit dem Bulli.

09.10.2025

 

Fliegender Wechsel bei unserem Trockeneisstrahler. Auf Wunsch des Käufers haben wir den savannenbeigen '85er Westfalia zum Unterbodenreinigen abgegeben. Bei den aktuellen Arbeiten am bordeauxroten Carat ist uns aufgefallen, dass dieser Unterboden, selbst für einen kalifornischen Bus, so außergewöhnlich gut und annähernd neuwertig erhalten ist, dass wir spontan entschieden haben, diesen Bulli auch trockeneisstrahlen zu lassen. Wir freuen uns jetzt schon auf das Ergebnis. Der Carat steht übrigens demnächst mit TÜV und H-Kennzeichen zum Verkauf.

06.10.2025

 

Den taigagrünen T2b Westfalia konnten wir Ende Juli, nach mehr als vier Jahrzehnten, von seinem 85-jährigen Besitzer in Arizona kaufen. Anschließend sind wir mit dem Bulli 600 Kilometer durch die Mojave Wüste, von Phoenix nach Los Angeles gefahren. Nach einigen Wochen auf See, konnten wir ihn heute in Rotterdam entgegennehmen. Und seit eben ist er nun, nach 47 Jahren, zurück in Deutschland. Hier wird er jetzt erstmal auch bleiben. Er hatte bereits kurz nach unserem Ankauf, einen neuen Besitzer in Rheinland-Pfalz gefunden, an den wir ihn demnächst übergeben werden. Christoph, Dein Bulli ist da.

 29.09.2025

 

30.000 Facebook Follower! Der Wahnsinn, vielen, vielen Dank!

 25.09.2025

 

Übergabe. Frank war bei uns zu Besuch, um seinen "neuen" Bulli abzuholen. Wir haben an dem T3 noch eine originale Westfalia Anhängerkupplung montiert, damit Frank seinen Fahrradträger anbauen kann. Und so wird es jetzt noch auf ein paar Ausflüge in diesem Jahr gehen. Wir wünschen Dir viel Spaß dabei und allzeit gute Fahrt.

 21.09.2025

 

Wir haben den richtigen Liebhaber für den Samba gefunden. Torsten ist ein langjähriger Freund und wir sind auch häufig gemeinsam auf Bulli-Treffen unterwegs. Bisher hat er das mit seinem T3 Westfalia gemacht, in Zukunft steht ihm wahlweise auch sein Samba dafür zur Verfügung. Wir freuen uns jedenfalls, dass der Wagen in unserer Nähe bleibt. Vielen Dank Torsten

 20.09.2025

 

Kann eine Bulli-Leidenschaft besser verlaufen? Jessica und Tanja waren heute bei uns zu Besuch. Richtig, genau die Jessica, von der wir in der letzten Woche nach 27 Jahren den T1 Samba gekauft haben. Wenige Tage später meldete Jessica sich erneut bei uns, mit den Worten, "durch den Verkauf des Samba habe ich jetzt Geld um mir meinen Traum vom T3 Camper zu erfüllen. Wenn ich das jetzt nicht mache, wann dann?" Jessica hatte sich bereits in den taubengrauen T3 Weekender verguckt, der in dieser Woche aus Kalifornien bei uns eingetroffen ist. Und so kam es, wie es kommen musste, Jessica hat den T3 gekauft! Wir werden ihn jetzt für den TÜV und das H-Kennzeichen vorbereiten und dann können die beiden endlich zu den langersehnten Camping-Ausflügen starten. Vielen Dank Euch beiden, wir freuen uns riesig, dass wir so zu Eurer Bulli-Leidenschaft beitragen können.

Verkauft

 19.09.2025

 

Hier kommen jetzt auch die Geschichte und die Bilder zum 1964er T1 Samba. Wir schreiben das Jahr 1998, die 17-jährige Jessica macht gerade ihren Führerschein und bekommt von ihren Eltern 10.000 D-Mark für ihr erstes Auto geschenkt. Ihr Traum ist ein T3 Whitestar, der zu diesem Zeitpunkt gerade mal 9 Jahre alt ist. Vater und Oldtimerfreund Rainer ist aber der Meinung, „wenn ein Bulli, dann ein T1“. Er nimmt Kontakt zu Axel Stauber auf, ein in der VW-Szene bekannter Name. Axel hatte kurz zuvor diesen originalen T1 Samba in Coarsegold, nahe Fresno, im kalifornischen Inland gekauft und zurück nach Deutschland geholt. Kurzerhand wurde der 21-Fenster DeLuxe von Rainer gekauft. Der Bulli wurde zerlegt und in den darauffolgenden 3 Jahren mit viel Liebe und Sachverstand als Vater / Tochter Projekt überarbeitet. Getriebe, Achsen, Bremsen und viele weitere Technikteile wurden gesäubert und überholt, der Motor war beim Kauf nicht vorhanden und so wurde ein 34PS Typ1 eingebaut. Durch das trockene Klima in dem der Bulli die ersten 34 Jahre unterwegs war, ist die Karosserie bis heute in richtig gut erhaltenem Zustand. Schweißarbeiten brauchten somit lediglich am Laderaumboden durchgeführt zu werden. Als Low-Budget-Projekt wurde der Lackaufbau dann von Vater und Tochter in der heimischen Garage durchgeführt. Jessica entschied sich gegen die originale Farbkombination seeblau / blauweiß, in der der Bulli im August 1964 das VW Werk in Hannover verlassen hat, jetzt befindet er sich in der T1 Farbkombination, tizianrot / beigegrau. Ebenfalls in Eigenregie wurde die Innenausstattung überarbeitet. Auf die Frage „warum Zebra-Optik?“ kam die Antwort „ich war 17 und fand es cool“. Es ist ein Fotoalbum vorhanden, dass all diese Arbeiten dokumentiert.

 

Im Jahr 2001 war der Wagen dann fertig und wurde zugelassen. Man braucht sich nichts vorzumachen, ein T1 Samba ist ein richtig schöner und einfach zu fahrender Klassiker, um ihn aber konsequent im Alltag zu bewegen, ist er sicherlich heute nicht mehr das Richtige. Und so wurde der Bulli alle zwei Jahre von einer Werkstatt technisch durchgesehen und hat neuen TÜV erhalten, gefahren ist Jessica ihn dazwischen aber nur sehr selten. Der Traum vom T3 blieb und so hat sie sich, als Besitzerin einer Gärtnerei, einige Jahre später eine T3 Doppelkabine gekauft. Zusätzlich soll irgendwann ein richtig schöner T3 Multivan oder Camper hinzukommen und Jessica schaut regelmäßig auf unsere Internetseite. Als jetzt mal wieder der TÜV Termin für ihren T1 anstand, entschloss sie sich ihn zu verkaufen. Wegen ihrer Beziehung zu dem Wagen wollte sie ihn aber nicht einfach auf irgendwelchen Onlineplattformen inserieren und so kam ihr die Idee uns zu kontaktieren. Mit den Worten „wenn jemand den richtigen Liebhaber für meinen Samba findet, dann seit ihr das“ bekamen wir den Bulli angeboten. Und auch wenn wir in der Regel eigentlich keine Fahrzeuge in Deutschland ankaufen, musste ein Samba mit dieser Geschichte doch die Ausnahme der Regel sein. Wir haben den Bulli also in der letzten Woche bei Jessica abgeholt, so wie er ist zum TÜV gefahren und ohne Probleme eine neue HU-Plakette erhalten. Und so steht dieser Bulli jetzt hier und wartet auf den Liebhaber, der ihn mit dieser Geschichte und H-Kennzeichen vielleicht in jetzigem Zustand erhält und so fährt, wie er ist, oder ihn aber mit überschaubarem Aufwand wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt. Einige Unterlagen zur Historie und auch die Auslieferungsurkunde von VW, mit den originalen Ausstattungsdetails, sind vorhanden.

 

Eine Besichtigung bei uns in Hückelhoven ist nach Terminabsprache jederzeit gerne möglich.

 

Verkauft / Sold

 18.09.2025

 

Diesen ´85er T3 Westfalia konnten wir vor einigen Monaten im kalifornischen Bishop, am Rande der Sierra Nevada kaufen. Seit ein paar Wochen ist er nun bereits bei uns in Hückelhoven und wartet darauf, für die Zulassung in Deutschland vorbereitet zu werden. Diese Arbeiten werden wir jetzt vorziehen. Der Bulli ist verkauft und wird demnächst mit Markus im Raum Aachen unterwegs sein. Auf Kundenwunsch gibt es aber eben vorher noch die technische Durchsicht, mit Abnahme zu TÜV und H-Kennzeichen, sowie eine Trockeneisbehandlung des Unterbodens. Vom Ergebnis werden wir natürlich wie immer einige Bilder posten. Vielen Dank für den Kauf des Wagens Markus.

 18.09.2025

 

Unsere zweieiigen Zwillinge sind eingetroffen. Eben konnten wir die beiden ´87er T3 Westfalia Weekender, die wir im Juli in den USA angekauft haben, in Rotterdam entgegennehmen. Beide Bullis stehen noch zum Verkauf und nach Terminabsprache jetzt auch gerne zu Besichtigungen bereit.

 

Viele Bilder und alle Informationen zu den zwei Bullis findet man in den Angeboten.

 15.09.2025

 

Neuzugang. Dieser bis heute annähernd ungeschweißte und originale T1 Samba, mit richtig guter Karosserie, wurde im August 1964, im VW Nutzfahrzeuge Werk in Hannover gebaut, um dann als Neuwagen in die USA verschifft zu werden. Nach 34 Jahren unter der Sonne Kaliforniens, kam er 1998 zurück nach Deutschland, war die letzten 27 Jahre in einem Besitz, jederzeit fahrbereit, ununterbrochen angemeldet, immer trocken eingelagert und wurde trotzdem so gut wie nie genutzt. Die ganze Geschichte rund um den Bulli, den wir in der letzten Woche kaufen konnten und der dann heute auch direkt neuen TÜV bekommen hat, folgt mit allen Informationen, vielen Detailfotos und dem Preis, im Laufe dieser Woche. Er steht dann auch bereits mit H-Kennzeichen zulassungsbereit zum Verkauf. Stay tuned.

09.09.2025

 

Bulli zerlegen in einer Minute ;). Gestern haben wir den tornadoroten Vanagon Carat für seine bevorstehende Ganzlackierung vorbereitet. Gleich geht's zum Lackierbetrieb, wo man in den nächsten Wochen an dem Wagen arbeiten wird. Wir freuen uns schon auf das Ergebnis.

01.09.2025

 

Wiederholungstäter. Chris hat bereits vor drei Jahren einen T3 Schiebedachbus bei uns gekauft. Als wir mit dem Patina T3 Westy in Arizona unterwegs waren und die ersten Bilder gepostet hatten, hat er sich direkt gemeldet und sich zusätzlich den Camper mit nachweißlich, originalen 43.000 Meilen gesichert. Wir haben jetzt noch ein paar optische und technische Arbeiten an dem Bulli durchgeführt und so konnte Chris ihn eben in Empfang nehmen. Wir wünschen Dir viel Spaß mit dem Wagen und viele tolle Campingtrips. Wir sehen uns dann in ein paar Jahren zur Abholung des nächsten T3.

28.08.2025

 

TÜV-Tag. Die nächsten Bullis sind ab jetzt street legal in Deutschland unterwegs.

27.08.2025

 

Verkauft! Den ´83er Westfalia haben wir zum Ende des letzten Jahres im kalifornischen Santa Cruz gekauft. Mittlerweile haben wir den Bulli optisch und technisch aufbereitet und er stand mit TÜV und H-Kennzeichen zum Verkauf. Heute haben Frank und Katja aus unserer Nachbargemeinde den Bulli besichtigt. Und schnell war klar, er passt perfekt zu ihrem beigen Erstlack VW 1302. Der Bulli bekommt jetzt unter anderem noch eine Anhängerkupplung montiert und so wird es dann noch auf Camping-Reise 2025 gehen.

 

Weitere Bullis sind aus den USA unterwegs, bzw. bereits bei uns in Hückelhoven in Arbeit. Eine Übersicht findet man in den Angeboten.

 

Vielen Dank Frank und Katja.

22.08.2025

 

Bei einer Außentemperatur von 45 Grad war die Begeisterung nicht super groß, als wir einen Freund vor Ort darum gebeten haben, sich zu erkundigen, ob der T2 auf diesen Bildern evtl. zum Verkauf steht und ihn anschließend für uns anzusehen. Selber schuld, wenn er uns mitten in der letzten Nacht anruft und davon berichtet, wieder seinen „Radarblick“ angehabt und den Bulli im Vorbeifahren, auf einem Grundstück im San Joaquin Valley, etwa 30 Kilometer südlich von Fresno und mittendrin im trockenen und heißen kalifornischen Inland, entdeckt zu haben. Da werden wir schon hellhörig und auch hartnäckig. Und die Hartnäckigkeit hat sich gelohnt, etwa eine Stunde später gehörte der Bulli uns.

 

Vor Ort stellte sich heraus, das Bus-Besitzer John, eigentlich leidenschaftlicher Hot-Rod und US-Car Sammler und -schrauber ist und mehrere davon auch auf seinem Grundstück stehen hat. Den T2 hat er vor 9 Jahren aus erstem Besitz, nur wenige Meilen von seinem Haus entfernt gekauft. Der Wagen stand mit einem „For-Sale-Schild“ am Straßenrand. John hat den Bulli dann vier Jahre als daily-driver genutzt, während dieser Zeit viel an der Technik überholt. Im Jahr 2020 ersetzte aber ein für John praktischerer Pickup die täglichen Fahrten. Nach dem Motto „warum verkaufen, wenn man doch auf seinem Grundstück genug Platz hat“ blieb der T2 einfach neben dem Haus stehen. Das mit besagtem "guten Blick", von der Straße einsehbar, weshalb im Laufe der Zeit immer wieder Leute nach dem Westy gefragt haben. Letztendlich hat John ihn nie verkauft, bis wir ihn vor einigen Stunden überzeugen konnten, den Bulli nicht länger einfach herumstehen zu lassen. Er hat besseres verdient.

 

Der Wagen hat einen sehr guten Karosseriezustand, überwiegend im dakotabeigen Erstlack. Die Innenausstattung ist original und vollständig, an der Technik mit dem originalen 2L / 70 PS Typ4 Motor wurden bereits viele Verschleißreparaturen durchgeführt. Es gibt viele Unterlagen auch vom Erstbesitzer. Ob zurück bis zum Jahr 1978 müssen wir sehen, wenn der Wagen in Deutschland eintrifft. Wir werden dann die „Historie sortieren“, die Technik durchsehen, den Unterboden trockeneisstrahlen, den Lack anpassen, polieren und versiegeln, die Innenausstattung aufräumen und aufbereiten. Der Wagen wird im Anschluss mit TÜV und H-Kennzeichen angeboten. Der Preis folgt dann nach Fertigstellung.

 

Alle Neuigkeiten posten wir natürlich hier und auch auf unserer Internetseite. Eins wissen wir aber schon jetzt, auf diesen Bulli freuen wir uns wieder mal besonders.

15.08.2025

 

Den Vanagon GL in bordeauxrot perleffekt haben wir vor ein paar Monaten aus erstem Besitz (Vater und Sohn) in der Nähe von San Francisco gekauft. Jetzt hat auch dieser Bulli die 14.000 Kilometer lange Seereise von Kalifornien bis nach Rotterdam hinter sich gebracht und nach 35 Jahren wieder europäischen Boden unter den Rädern. Ab nächster Woche ist er dann bei uns in Hückelhoven zu besichtigen.

 

Preis: 14.900 Euro.

 

Die ganze Story und die Bilder, die wir vor Ort in Kalifornien gemacht haben, findet Ihr in den Angeboten. 

13.08.2025

 

Hier bei uns fällt immer wieder ein Satz, „tornadorot geht immer“. Die Bulli-Liebhaber, die unsere Seite schon länger beobachten wissen, tornadorot ist eine der begehrtesten und zugleich seltensten Farbtöne auf den späten US-Multivan, also den Vanagon GL und Vanagon Carat. Wahrscheinlich hat VW nicht umsonst exakt diesen Farbton (neben orlyblau) auch für die LLE gewählt. Für den US-Markt gab es tornadorot nur im Modelljahr 1990 und 1991 und eben nur auf den Fahrzeugen mit Luxusausstattung. Ausstattungsdetails die man in der Summe auf dem deutschen Markt so gut wie nie findet.

 

Heute konnten wir den tornadoroten Vanagon Carat aus dem Modelljahr 1991, den wir im Juni im kalifornischen San Diego gekauft haben, in Rotterdam entgegennehmen. Und eben auch dieser Bulli wurde mit den besagten vielen Extras ausgeliefert. So wurde die große Klimaanlage, die Servolenkung, das Automatikgetriebe, der Tempomat, die Zentralverriegelung, die elektrischen Fensterheber, die grüne Wärmeschutzverglasung mit Schiebefenster, der Drehzahlmesser, die Doppelscheinwerfern, die Multivanbeplankung, die Multivanfelgen und viele weitere Extras, im November 1990, im VW-Werk in Hannover montiert. Der Bulli war bis zu unserem Kauf zugelassen, hat den 2,1 Liter WBX mit 95PS, läuft und fährt und da er aus dem süden Kaliforniens stammt, ist die Karosserie auch hier ungeschweißt und in richtig gut erhaltenem Zustand.

 

Dennoch benötigt er optische und technische Zuneigung, soll deshalb bei uns komplett überarbeitet werden. Das heißt, er soll im Originalfarbton neu lackiert, technisch überarbeitet und anschließend mit TÜV und H-Kennzeichen, zulassungsbereit angeboten werden. Da bei uns momentan allerdings noch verschiedene anderen Projekte Vorrang haben, werden wir den Carat für unbestimmte Zeit einlagern. Es sei denn, jemand möchte ihn für sich selber fertigmachen. Deshalb bieten wir ihn ab jetzt auch zum „Selbstschrauberpreis“ im Ist-Zustand an.

 

Bitte habt Verständnis dafür, dass wir die gerne gestellte Frage „was muss denn alles gemacht werden“ nicht beantworten können. Nach dem Motto, alles kann, nichts muss, liegt diese Frage bei einem Projekt immer im Auge des Betrachters. Der Wagen ist mit Verhältnismäßig überschaubarem Aufwand auf die Straße zu bringen, wenn er wie neu werden soll, ist der Aufwand höher. Und dazwischen ist auch alles möglich. Eins ist sicher, das Schweißgerät kann im Schrank bleiben. Wir vereinbaren sehr gerne einen Termin und Interessenten können sich den Wagen hier vor Ort bei uns in Hückelhoven in Ruhe anschauen.

 

Preis: 16.400 Euro

08.08.2025

 

Spa 2025. Von uns aus kann es los gehen.

#lebugshow

02.08.2025

 

Kaum sind wir aus den USA zurück, konnten wir bereits die nächsten Amerika-Rückkehrer in Rotterdam abholen. Der '87er T3 Westfalia in flashsilber metallic und der '82er T3 Westfalia in elfenbein sind bereits verkauft. Der '78er T2b Schiebedachbus und der '85er T3 Westfalia in savannenbeige metallic sind noch zu haben. Alle Bilder und Informationen zu den Bullis findet man in den Angeboten.

31.07 2025

 

Und hier kommen auch die Informationen und Fotos zum zweiten unserer Weekender-Zwillinge, die beide aus dem Produktionsmonat Oktober 1987 stammen. Wir möchten uns ungerne in den Texten wiederholen, hier sind die Modelle bzw. Ausstattungen der beiden Fahrzeuge aber so ähnlich, dass die Beschreibung des taubengrauen, zumindest in diesem Absatz, annähernd identisch zum anderen Weekender ist. Auch dieser Bulli verließ das Produktionsband in Hannover als „Wolfsburg Edition“. Bei diesem Sondermodell wurden unter anderem Extras wie die grüne Wärmeschutzverglasung mit Ausstellfenstern vorne und Schiebefenstern in der Mitte, das gepolstertem Armaturenbrett, sowie Velourssitze mit passend farbigem Teppich und passend farbigen Tür- und Seitenverkleidungen verbaut. Mit der Ausstattung in blau ist das allerdings sehr selten zu finden, sieht richtig gut aus und passt super zur Außenfarbe.

 

Zusätzlich hat das ´87er Modell des Wolfsburg Edition eine Besonderheit, die es weder davor noch danach so gab. Es ist das einzige Modelljahr, bei dem der Bulli als Zwittermodell, noch mit den klassischen Chromstoßstangen, gleichzeitig aber schon mit Rechteckscheinwerfern ausgeliefert wurde. Zudem wurde ab jetzt nur noch der 2,1 Liter Wasserboxer-Motor mit 95 PS (Motorkennbuchstabe MV) verbaut, den es bei den Modellen vorher noch nicht gab.

 

Die Weekender waren von VW für Kunden gedacht, die keinen Camper mit Küchenzeile benötigten, dennoch auf Ausflügen mit vier Personen in dem Wagen schlafen und zusätzliche Staumöglichkeiten haben wollten. So sind diese Bullis, ähnlich wie ein Multivan, mit ausklappbarem Tisch und Westfalia-Schlafbank ausgestattet. Darüber hinaus haben die Weekender das Westfalia Aufstelldach, unter dem zwei weitere Personen schlafen können, ringsherum Gardinen und einen zusätzlichen Stauschrank im Heck. Und deshalb zum Schluß der Modellbeschreibung auch hier nochmal die Wiederholung, noch exklusiver als bei einem ´87er Weekender Wolfsburg Edition geht es tatsächlich kaum.

 

Der taubengraue Weekender wurde als Neuwagen nach Kalifornien ausgeliefert, und war die letzten 38 Jahre ausschließlich in der Region rund um Los Angeles beheimatet. Lesa, eine ältere Dame, sowie dritte und aktuelle Besitzerin des Bullis, hatte ihn auf den Namen Carol getauft. Sie erzählte uns, das Carol immer ihr „Weekend Warrior“ war, also ausschließlich für Freizeitausflüge an Wochenenden genutzt wurde. So war sie mit dem Wagen regelmäßig an ihren Lieblingsständen in Huntington Beach oder Cayucos zu finden, rund 400 Kilometer Trips, auf denen sie von Carol nie im Stich gelassen wurde. Seit Anfang des Jahres musste der Camper aber als Alltagsfahrzeug herhalten, was sie ihm dauerhaft nicht antuen wollte und sich deshalb jetzt entschloss Carol zu verkaufen.

 

Auch hier ist die Karosserie gut erhalten. Allerdings hatte Carol Anfang der 2.000er eine Beschädigung im unteren Bereich des hinteren, rechten Seitenteils. Es ist kein Geheimnis, das T3, genau wie T1 und T2 Bullis, vor 25 Jahren noch als günstige Gebrauchtwagen herhalten mussten. Deshalb wurde die Stelle eher laienhaft repariert und weil der Klarlack unter der kalifornischen Sonne bereits gelitten hatte, der Lack passend dazu, ringsherum direkt einmal erneuert. Das ist jetzt 25 Jahre her und da die Karosserie abgesehen von dieser Reparatur und einem heute zu stumpfen Lack, keine Besonderheiten aufweist, ungeschweißt ist und auch einen top Unterboden hat, haben wir den Wagen natürlich nicht stehen gelassen. Die blaue Innenausstattung ist bis heute im Originalzustand und abgesehen vom Back to Back Sitz vollständig. Der Faltenbalg im Aufstelldach muss erneuert werden.

 

Auch Carol wurde, neben dem 2,1 Liter WBX und Schaltgetriebe, mit Servolenkung ausgeliefert. Wie schon von der Vorbesitzerin geschildert, machte die Technik auch bei der rund 200 Kilometer Probefahrt, bzw. Überführung zu unserem Verschiffer, einen guten Eindruck. Der Verkaufspreis bezieht sich auf den Bulli in jetzigem Zustand, inklusive Überführung nach Deutschland und allen Einfuhrabgaben, abholbereit bei uns in Hückelhoven im Oktober. Nötige Arbeiten und die Abnahme zu TÜV und H-Kennzeichen können auf Wunsch gerne durchgeführt werden, so dass der Wagen optional mit deutschen Fahrzeugpapieren, zulassungsbereit übernommen werden kann.

 

Zusammenfassend sei für Carol also gesagt, wer einen Bulli im Erstlack oder mit einer neuwertigen Lackierung sucht, für den ist dieser hier nichts. Wer einen Camper mit typisch kalifornisch, sehr guter Karosserie, zum Reisen nutzen möchte und deshalb auf eine perfekte Optik nicht den größten Wert legt, für den ist er das Richtige. Bei weiteren Fragen sind wir per WhatsApp oder E-Mail erreichbar.

 

Verkauft / Sold

31.07 2025

 

Hier kommen die Bilder und Informationen zum ersten unserer zweieiigen Zwillinge. Nachdem wir jetzt nochmal genauer hingeschaut haben, ist uns sogar aufgefallen, dass die beiden Weekender nicht nur aus dem gleichen Baujahr, sondern auch noch aus dem gleichen Baumonat stammen. Sie wurden beide im Oktober 1987 im VW Nutzfahrzeugewerk in Hannover gebaut und als Neuwagen in die USA verschifft. Beide Erstbesitzer haben ihre Bullis als Wolfsburg Edition bestellt. Bei diesem Sondermodell wurden unter anderem Extras wie die grüne Wärmeschutzverglasung mit Ausstellfenstern vorne und Schiebefenstern in der Mitte, das gepolstertem Armaturenbrett, sowie Velourssitze mit passend farbigem Teppich und passend farbigen Tür- und Seitenverkleidungen verbaut. Zudem weist das ´87er Modell eine Besonderheit auf, die es weder davor, noch danach, nochmal so gab. Es ist das einzige Modelljahr, bei dem der Wolfsburg Edition als Zwittermodell, noch mit den klassischen Chromstoßstangen, gleichzeitig aber schon mit Rechteckscheinwerfern ausgeliefert wurde. Zusätzlich gab es ab jetzt ausschließlich den 2,1 Liter Wasserboxer-Motor mit 95 PS (Motorkennbuchstabe MV).

 

Die Weekender waren von VW für Kunden gedacht, die keinen Camper mit Küchenzeile benötigten, dennoch auf Ausflügen mit vier Personen in dem Wagen schlafen und zusätzliche Staumöglichkeiten haben wollten. So sind diese Bullis, ähnlich wie ein Multivan, mit ausklappbarem Tisch und Westfalia-Schlafbank ausgestattet. Darüber hinaus haben die Weekender das Westfalia Aufstelldach, unter dem zwei weitere Personen schlafen können, ringsherum Gardinen und einen zusätzlichen Stauschrank im Heck. Noch exklusiver als bei einem ´87er Weekender Wolfsburg Edition geht es also kaum.

 

Der Weekender auf diesen Fotos wurde bereits als Neuwagen in den Nord-Westen der USA, in den Bundesstaat Oregon ausgeliefert. Hier war er durchgehend zugelassen und so sind die originalen Nummernschilder bis heute am Fahrzeug. Die aktuelle Besitzerin wohnt in Oregon hat aber zusätzlich Häuser auf beiden Seiten der Grenze zwischen dem US-Bundesstaat Washington und Kanada. So stand der Bulli seit 11 Jahren an ihrem Haus in Washington, für Ausflüge nach Kanada bereit. Diese wurden aber aus zeitlichen Gründen immer seltener durchgeführt, weshalb wir ihn jetzt kaufen konnten.

 

Die Karosserie ist bis heute ungeschweißt und sehr gut erhalten, zudem befindet sich der Wagen annähernd komplett im Erstlack in savannenbeige metallic. Der zeigt nach 38 Jahren natürlich ein paar Gebrauchsspuren in Form von kleineren Steinschlägen an der Front, sowie minimalen Dellen im Heckbereich (wahrscheinlich von einem Fahrradträger). Der Lack befindet sich insgesamt aber in wirklich schönem Zustand. Die Innenausstattung ist mit allen Sitzen und Möbeln etc. ebenfalls original, vollständig und gepflegt. Der Faltenbalg im Aufstelldach ist auch noch der Erste aber nicht mehr der Beste.

 

Der Wagen wurde ab Werk mit Servolenkung und Klimaanlage ausgeliefert. Die Klimaanlage ist bei den späteren Westfalia bzw. Weekendern vor dem Dachschrank montiert und sehr selten zu finden. Sie ist vollständig, ob sie funktioniert können wir allerdings nicht sagen. Nach den Jahren sollte sie zumindest überprüft, umgerüstet und neu befüllt werden. Wir waren gestern den ganzen Tag mit dem Bulli unterwegs. Der WBX läuft sehr gut und auch der Rest der Technik macht einen problemlosen Eindruck. Alle originalen Bordbücher sind ebenfalls vorhanden. Der Verkaufspreis bezieht sich auf den Bulli in jetzigem Zustand, inklusive Überführung nach Deutschland und allen Einfuhrabgaben, abholbereit bei uns in Hückelhoven im Oktober. Nötige Arbeiten und die Abnahme zu TÜV und H-Kennzeichen können auch hier optional gerne durchgeführt werden, so dass der Camper auf Wunsch mit deutschen Fahrzeugpapieren, zulassungsbereit übernommen werden kann.

 

Der Bulli steht auch bereits jetzt zum Verkauf, bei weiteren Fragen sind wir per WhatsApp oder E-Mail erreichbar.

 

Preis: 27.400 Euro

30.07 2025

 

Zweieiige Zwillinge. Wir sind zurück in Los Angeles und konnten gleich zwei ´87er Weekender mit 2,1 Liter WBX kaufen. Vom Weekender in savannenbeige metallic hatten wir bereits vor einigen Tagen erfahren. Ein guter Freund hier aus LA war im US-Bundesstaat Washington, nahe der Grenze zu Kanada unterwegs. Dort entdeckte er den richtig gut erhaltenen Erstlack-Bulli und meldete sich bei uns. Nachdem wir ein Video und Bilder bekommen hatten, haben wir ihn gebeten, den Wagen für uns zu kaufen. Und so konnten wir ihn jetzt, einige Tage später und 2.000 Kilometer weiter südlich, in Los Angeles entgegennehmen.

 

Der zweite 87er Weekender in taubengrau metallic hatte es da nicht ganz so weit. Ihn konnten wir heute Vormittag in Ventura, direkt am Pacific-Coast-Highway und nur rund 150 Kilometer entfernt von unserem Verschiffer in Long Beach kaufen.

 

Und so sind sich die zweieiigen Zwillinge, nach einem Bulli-Leben in den USA, eben wahrscheinlich zum ersten Mal begegnet. Nach einer Wäsche sind wir jetzt dabei viele Detailfotos zu machen, bevor sich auch diese beiden T3 auf den Weg nach Deutschland machen. Alle Bilder folgen dann wie immer, mit ausführlichen Zustandsbeschreibungen und den jeweiligen Preisen.

29.07 2025

 

Abfahrt in Phoenix um 4 Uhr morgens. So konnten wir den Tageshöchsttemperaturen von 43 Grad zumindest etwas entfliehen. 8 Stunden und 620 völlig problemlose Kilometer später, stand der T2 dann bei unserem Verschiffer im Hafen von Long Beach. Es ist doch immer schön, wenn ein Plan funktioniert.

29.07 2025

 

Vielen Dank für die vielen Anfragen, die uns bereits nach so kurzer Zeit wieder erreicht haben. Der T2 Westfalia geht zu Christoph, in die Nähe von Saarburg, nach Rheinland-Pfalz. Vielen Dank Christoph. 

28.07 2025

 

Einige haben sicherlich bereits unsere „Statusmeldung“ aus den USA gesehen. Wir sind seit zwei Wochen und mittlerweile in Arizona unterwegs. Hier wurden wir auf das Inserat eines taigagrünen T2b Westfalia aufmerksam, der in Paradise Valley Village, einem kleinen Vorort von Phoenix zum Verkauf stand. Allerdings bestand die Beschreibung zum Wagen aus lediglich zwei Sätzen, die uns dennoch neugierig machten. „1978 Volkswagen camper, with 110.000 original miles. I have all receipts from 1978 to present, serious buyers only”. Die Kontaktaufnahme zum Verkäufer stellte sich in den letzten Tagen dann allerdings als äußerst schwierig heraus. Wir bekamen zwar eine Antwort per E-Mail, allerdings ohne nähere Informationen zum Fahrzeug. Und auch auf mehrfache Nachfrage wollte man weder eine Telefonnummer, noch eine Adresse preisgeben. Erst als ein guter Freund, der ebenfalls in Phoenix lebt, sich als „Local“ einschaltete, konnten wir den Bus besichtigen. Vor Ort ergab dann alles einen Sinn. Ceasar, der Besitzer des Bullis, ist 85 Jahre und hat weder Internet noch Handy. Deshalb hat er seinen Enkel gebeten, den Wagen für ihn zu inserieren. Weil man aber ungerne Fremde auf das Grundstück holen wollte, gab es die Adresse auch nicht so einfach. Umso mehr freuten wir uns natürlich den Wagen ansehen zu dürfen. Und als wir die Geschichte dazu hörten, war die Begeisterung direkt noch größer.

 

Der Bus wurde im Juni 1978 im VW-Nutzwfahrzeuge-Werk in Hannover gebaut, um dann als Neuwagen in die USA geliefert zu werden. Ceasar hat den Bulli im März 1980 als Jahreswagen aus erstem Besitz gekauft. Seitdem hat er alle Unterlagen, Rechnungen und sämtliche Belege aufbewahrt. So ist ein dicker Ordner vorhanden, der die komplette Historie des Wagens belegt. In den letzten 45 Jahren wurden viele Reisen mit dem Camper unternommen, die Kinder sind während der Urlaube groß geworden und auch die Enkel sind mit Opa und Oma schon unterwegs gewesen. Der Bulli hat nie einfach nur herumgestanden, er wurde bis heute gehegt, gepflegt aber auch genutzt. Jetzt, nach all den Jahren, hat Ceasar sich dazu entschlossen ihn abzugeben und Enkelsohn Dayson hat das Inserat für ihn geschaltet.

 

Der Wagen befindet sich bis heute in unrestauriertem Zustand und abgesehen von einer alten „Sprühdosen-Ausbesserung“ auf der linken hinteren Seitenwand, komplett im taigagrünen Erstlack. Die Karosserie ist ungeschweißt, der Unterboden, die Schweller und Batteriebleche, sind abgesehen von etwas oberflächlichem Flugrost, richtig gut erhalten. Auch die Fotos der obligatorischen Frontfloors, die Bodenbleche im vorderen Fußraum, sprechen sicherlich für sich.

 

Der Innenraum befindet sich vom Teppich, über Möbel, Gardinen bis hin zum Faltenbalg im Aufstelldach, ebenfalls im Originalzustand. Die vorderen Sitze hat Ceasar vor einigen Jahren neu polstern und beziehen lassen. Hiervon ist auch noch eine komplette Rolle Bezugsstoff, im passenden camping-gelb-grün, übriggeblieben, die wir zum Wagen dazu bekommen haben. Das Furnier der Möbel hat sich teilweise gelöst, der bis heute erste Faltenbalg im Aufstelldach muss erneuert werden. Bereits vor der Neuwagenauslieferung wurde eine Klimaanlage verbaut, die optisch vollständig ist, aber nach den Jahren auf neues Kältemittel umgerüstet und auf Funktion überprüft werden muss. Ansonsten sollte man auch diesen Bulli in genau dem Zustand belassen, den er jetzt hat.

 

Die Technik ist mit dem damals größten im T2b erhältlichen Motor, dem 2 Liter Typ4 mit 70PS (Motorkennbuchstabe GE), sowie dem Schaltgetriebe ausgestattet. Wie man schon alleine anhand der Menge der Rechnungen und Belege erkennt, wurde auch die Technik regelmäßig gewartet. Der Bulli läuft sehr gut. So gut, dass wir morgen mit ihm die 600 Kilometer durch die Mojave Wüste zu unserem Verschiffer nach Los Angeles auf eigener Achse fahren möchten. Und wir werden natürlich wie immer, auch von dieser Tour berichten und Bilder posten.

 

Der Bulli trifft im Oktober in Deutschland ein, ist aber bereits jetzt zu haben. Der Preis bezieht sich auf den jetzigen Zustand, inklusive aller Kosten für die Überführung, Zoll und Steuern, abholbereit bei uns in Hückelhoven. Auf Wunsch können zusätzlich natürlich alle Arbeiten und die Abnahme zu TÜV und H-Kennzeichen durchgeführt werden, so dass er auch zulassungsbereit mit deutschen Fahrzeugpapieren übernommen werden kann.

 

Eins ist sicher, viele T2 in solch einem originalen und unrestaurierten Zustand, mit vielen Dokumenten und nachvollziehbarer Historie, gibt es wirklich nicht mehr. Wir sind per WhatsApp oder E-Mail erreichbar.

 

Verkauft / Sold 

28.07 2025

 

Wir sind seit zwei Wochen in den USA und mittlerweile in Arizona unterwegs. Und das nicht aus Zufall. Hier in Phoenix war ein Bulli inseriert, den wir unbedingt ansehen wollten. Einige erinnern sich vielleicht an Constance, den beigen T2 Westfalia, den wir nach seiner Erstbesitzerin benannt hatten und von der wir ihn nach fast fünf Jahrzehnten in Kalifornien übernehmen konnten. Wir haben gedacht, ähnliches kommt so sicherlich nicht nochmal. Weit gefehlt! Die ganze Story zum taigagrünen T2 Westfalia, den wir nach 45 Jahren von Caesar, seinem 85-jährigen Besitzer gekauft haben, folgt in einigen Stunden. Und hierzu werden wir nach einem Stop am Car Wash jetzt erstmal viele Detailfotos machen.

15.07 2025

 

Es geht wieder los. Dieses Mal sind wir allerdings nicht rein auf Bulli-Suche in Kalifornien. Aber Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, dass es am Ende doch wieder in den Fingern juckt und wir das eine oder andere Fahrzeug nicht stehen lassen können. Für die nächsten zwei Wochen sind wir aber erstmal offline.

 

Auch wenn wir jetzt noch nicht genau wissen von wo, werden wir uns dann ab Ende Juli aus dem Westen der USA melden. Bis dahin wünschen wir Euch erstmal schöne Sommerferien.

14.07 2025

 

Dass wir zwei annähernd identische Bullis an zwei Freunde verkaufen, haben wir auch nicht jeden Tag. Eben waren Christoph und Thilo mit Hund Carlo aus dem Saarland bei uns, um ihre pastellweißen '90er Weekender abzuholen. Sie hatten sich direkt nachdem wir die T3 in Kalifornien angekauft und die jeweiligen Bilder und Informationen hochgeladen hatten, gemeldet und beide Fahrzeuge gekauft. Jetzt, einige Wochen später, waren die Camper bei uns in Hückelhoven eingetroffen, haben beide eine Inspektion, TÜV und das H-Kennzeichen erhalten und wir haben beiden noch eine Anhängerkupplung montiert. Und so geht es in Zukunft auf gemeinsame Mountainbike Touren mit den T3. Wir wünschen Euch ganz viel Spaß dabei und allzeit gute Fahrt mit den Zwillingen.

08.07 2025

 

Der nächste Bulli ist nach einem 35-jährigen Kalifornien-Abenteuer wieder zurück zuhause. Heute konnten wir den zweiten pastellweißen Weekender unserer USA Reise von April, in Rotterdam in Empfang nehmen. Der Bulli bekommt jetzt eine Inspektion, die US-Anhängerkupplung wird durch eine in Deutschland zulässige ersetzt und er erhält auch sonst alle Arbeiten und die Abnahme zu TÜV und H-Kennzeichen. Danach können wir auch diesen Bus an seinen neuen Besitzer übergeben.

03.07 2025

 

Wieder einer mit TÜV und H-Kennzeichen, street legal in Deutschland.

02.07 2025

 

Auf Besorgungsfahrt. Da nimmt man bei dem Wetter doch das passende Fahrzeug.

30.06.2025

 

Der nächste Bulli ist fertig und steht jetzt zulassungsbereit zum Verkauf. Wer also noch im T3 Camper in die Sommerferien starten möchte, hier ist die Gelegnheit.

 

Kaufen konnten wir den elfenbeinfarbenen '83er Westfalia vor einigen Monaten von Tim, im kalifornischen Scotts Valley, südlich von San Francisco. Der Bulli wurde im Mai 1983 im Volkswagen-Werk in Hannover gebaut und direkt als Neuwagen in die USA verschifft. Tim's Vater kaufte den Camper und nutzte ihn seit dem ersten Tag ausschließlich für Urlaubs- und Wochenendausflüge mit der Familie. Jahre später übernahm Tim, gemeinsam mit seiner Frau den Wagen. So wurde der Bulli bis zu unserem Kauf nie abgemeldet, in manchen Jahren wurde er nur wenig genutzt aber durchgehend, regelmäßig gefahren.

 

Dementsprechend wurde immer Wert auf die Technik gelegt und es gibt neben den Bordbüchern, einige Service-Belege und Nachweise aus den letzten Jahrzehnten. Dennoch haben wir nach der Ankunft in Deutschland eine Motorinspektion am 1,9 Liter / 83PS WBX (Motorkennbuchstabe DH) durchgeführt und auch einige Verschleißteile ersetzt. So hat der T3 neben neuen Reifen, auch neue Bremssättel, sowie weitere Neuteile an Fahrwerk und Bremse erhalten.

 

Der Bulli befand sich bei unserem Ankauf, innen wie außen, im Originalzustand, mit einer sehr gut erhaltenen, ungeschweißten Erstlack-Karosserie. Dennoch gab es ringsherum einige „Kampfspuren“, die unser Karosserie- und Lackierbetrieb professionell instandgesetzt hat. Der Rest des Erstlacks wurde poliert und versiegelt. Bei der anschließenden Montage, haben wir einen neuen Faltenbalg im Klappdach eingebaut, den Dachgummi ersetzt, sowie ringsherum die spröde gewordenen Scheibengummis durch neue, mit ebenfalls neuen Chromkedern ausgetauscht. Der Scheinwerfergrill, inklusive der H4-Scheinwerfer, die Spiegel, die Antenne, sowie viele weitere Kleinteile wurden zusätzlich erneuert. Der Innenraum wurde gereinigt, die brüchig gewordenen Polster der vorderen Sitze, von unserem Sattler, durch Neuteile ersetzt.

 

So hat der Wagen die Abnahme zu TÜV und H-Kennzeichen natürlich problemlos bestanden, hat bereits deutsche Fahrzeugpapiere und ist jetzt zu neuen Abenteuern bereit. Eine Besichtigung bei uns in Hückelhoven, ist nach Terminabsprache jederzeit gerne möglich.

 

Verkauft / Sold

26.06.2025

 

Heute ging es für T2b Constance in die neue Heimat. Nach 46 gemeinsamen Jahren mit der Erstbesitzerin, wird Frank aus Luxemburg in Zukunft mit dem Bulli unterwegs sein. Wir haben Constance nach Luxemburg geliefert, eine gute Gelegenheit gleich mal unser neues Spielzeug auszuprobieren. Frank, wir wünschen Dir viel Spaß mit Deinem Westy und allzeit gute Fahrt.

23.06.2025

 

Wir haben schon seit ein paar Wochen auf die Bullis unserer letzten USA Reise gewartet. Aber die Containerschiffe stauen sich momentan mal wieder vor dem Hafen von Rotterdam. Heute konnten wir endlich den ersten Bus abholen. Den pastellweißen Weekender hatten wir bereits kurz nach unserem Ankauf verkauft, wir werden ihn jetzt für den TÜV und das H-Kennzeichen vorbereiten, danach geht er zulassungsbereit an seinen neuen Besitzer ins Saarland. Weitere Bullis folgen in der nächsten Woche.

22.06.2025

 

Und da kamen gleich die nächsten Reisefotos, die wir natürlich sehr gerne posten. Den marinogelben T2b Westfalia haben wir ebenfalls aus den USA zurück nach Deutschland geholt. Andreas und Kordula haben den Bulli seit letztem Jahr und so wie es aussieht, schon einige Kilometer mit ihm zurückgelegt. Auch an Euch vielen lieben Dank, dass Ihr uns daran teilhaben lasst.

22.06.2025

 

Die schönste Bestätigung für uns ist, wenn wir die Bullis, die wir aus den USA geholt haben, mit ihren neuen Besitzern auf Reisen sehen. Eben bekamen wir diese Fotos von Tex, Urte und Feliks. Sie sind mit ihrem Sunset Sunroof Vanagon an diesem Wochenende auf Fehmarn. Und das sieht sehr gemütlich aus! Vielen Dank für die schönen Bilder.

18.06.2025

 

Montage des neuen Faltenbalges im Aufstelldach. Bei uns immer wieder die Lieblingsbeschäftigung ;-). Umso schöner, wenn man dann das Ergebnis sieht. Der elfenbeinfarbene T3 Westfalia wird zum Ende der kommenden Woche fertig und geht dann online.

12.06.2025

 

Und noch eine TÜV-Vorführung. Auch der 83er Westfalia aus Santa Cruz hat heute die Vollabnahme mit H-Kennzeichen erhalten. An diesem Bulli werden wir jetzt noch ein paar optische Arbeiten, mitsamt Aufbereitung und Lackpolitur durchführen, danach steht er zum Verkauf. Alle Infos und viele Bilder folgen.

10.06.2025

 

Vielen Dank für die vielen Anfragen zu Constance. Frank hat nicht lange gezögert und den Bulli nach nur wenigen Stunden gekauft. Constance ist somit in Zukunft in Luxemburg zuhause. Vielen Dank Frank!

10.06.2025

 

Constance ist fertig und steht jetzt mit TÜV und H-Kennzeichen, zulassungsbereit zum Verkauf. Constance ist der T2b Westfalia, den wir nach seiner 93-jährigen Erstbesitzerin benannt haben, von der wir ihn, vor ein paar Monaten, im kalifornischen San Diego kaufen konnten. Und damit einen Bulli, der mit so vielem originalem Zubehör und vor allem so umfangreich dokumentierter Historie versehen ist, wie wir es in all den Jahren auch noch nicht hatten. Zum Wagen gab es eine Plastiktüte voll mit Unterlagen. Constances Nachbarin kümmert sich um die ältere Dame und half auch bei der Abwicklung beim Verkauf des T2. Sie hatte schon erwähnt, dass Constance immer sehr strukturiert und ordentlich ist, auch was den Bulli, sowie seine Dokumentation angeht. Alle, wirklich alle Unterlagen sind vorhanden, vom Verkaufsprospekt, über den Windowsticker, die Neuwagenrechnung, Bordbücher und Servicerechnungen. Zusätzlich hat Constance im Grunde zu allem Notizen gemacht, recherchiert, für sich selber Monteure bewertet, wirklich alles aufgeschrieben. Wenn man von einem Wagen mit vollständiger Historie reden kann, das ist er! 

 

Der dakotabeige Westfalia wurde im November 1977 im Volkswagen-Nutzfahrzeug-Werk in Hannover gebaut, das nicht mit Standart- sondern als Deluxe-Ausführung des Campmobil (P27). Als Neuwagen wurde er dann zum Händler Mission Bay Volkswagen nach San Diego verschifft. Dort stand er im Showroom, wo ihn Constance am 03.04.1978 kaufte. Einen Tag später bezahlte sie insgesamt 9812 Dollar für ihren Camper. Bis zu ihrem 90. Lebensjahr war sie regelmäßig auf Campingtrips mit dem Bulli unterwegs. Seit 3 Jahren ging das aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr. Und so hatte Constance den Chef der Werkstatt, die sich seit vielen Jahren um den Wagen kümmert, mit dem Verkauf beauftragt. Und wir konnten ihn nach 46 Jahren aus Erstbesitz kaufen. 

 

Passend zu den Unterlagen ist auch der Bulli bis zum letzten Zubehörteil vollständig. Und diese Dinge wurden nicht hinzugekauft, sie gehören seit dem ersten Tag zu dem Wagen! Neben der originalen Westfalia-Ausstattung mit Kocher, Waschbecken, Kühlbox, sowie vielen Staumöglichkeiten, sind zusätzlich beide Tische, alle zusätzlichen Gardinen und Fliegengitter, der Zusatzhocker und auch das Kinderbett für die Fahrerkabine vorhanden. Der Camper bietet somit Schlafmöglichkeiten für vier Personen, auf der zum Bett umklappbaren Rückbank und im Aufstelldach, sowie für den kleinsten Nachwuchs zusätzlich im Kinderbett.

 

Aufgrund dieser Historie, erfolgten alle Dinge, die wir nach der Ankunft in Deutschland gemacht haben, mit äußerster Sorgfalt, den Charakter des Bullis zu erhalten. Die Karosserie ist bis heute ungeschweißt und in sehr gutem Zustand. Die obligatorischen, beim T2 immer aussagekräftigen Bilder des Bodens in der Fahrerkabine, sagen sicherlich alles. Zusätzlich haben wir den Unterboden trockeneisstrahlen lassen um den alten und brüchig gewordenen Unterbodenschutz zu entfernen, um so den originalen Lack wieder zum Vorschein zu bringen. Den Originallack an der Außenseite ließ Constance über die Jahre an einigen Stellen ausbessern. Hier wurde allerdings nichts gespachtelt oder ähnliches, das Blech ist völlig intakt. Wir haben vorsichtig einige Farbunterschiede anpassen lassen, der Rest des Lacks wurde poliert und versiegelt. Zusätzlich haben wir, durch die kalifornische Hitze brüchig gewordene Scheibengummis, ausgetauscht. Das gleiche gilt für die Innenausstattung, der Kleber am originalen Furnier der Westfalia-Möbel hatte sich durch die Sonneneinstrahlung an einigen Stellen gelöst. Dennoch wurde es wieder angebracht und somit mit etwas Patina vollständig erhalten. Der Rest der Innenausstattung wurde aufbereitet, und befindet sich in sehr gepflegtem Zustand. Schon alleine der originale Teppich zeigt, wie sehr dieser Wagen gepflegt wurde.

 

Der Bulli hat den 2 Liter / 70 PS Motor (Motokennbuchstabe GE), der für den US-Markt bereits mit Einspritzanlage (Bosch L-Jetronic) und für Kalifornien dann auch mit G-Kat ausgeliefert wurde. Er lief bereits bei unserem Ankauf sehr gut und auch der Rest der Technik machte nicht nur einen gut gewarteten Eindruck, hier kann man alle Inspektionen der letzten Jahrzehnte genau nachvollziehen. So haben wir vor der TÜV-Vorführung lediglich eine Inspektion durchgeführt, einige Verschleißteile ausgetauscht, sowie neue Reifen montiert. Der Wagen hat die darauffolgende Abnahme natürlich problemlos bestanden, hat jetzt bereits deutsche Fahrzeugpapiere und ist sofort zulassungsbereit.

 

Zusammengefasst können wir wohl behaupten, dass es einen späten T2 Westfalia, mit so einer beeindruckenden Historie und passender Dokumentation, nicht mehr zu finden gibt. Zusätzlich in diesem Erhaltungszustand. Eine Besichtigung bei uns in Hückelhoven, ist nach Terminabsprache jederzeit gerne möglich.

 

Verkauft / Sold

09.06.2025

 

Unser nächstes Projekt ist gesichert. Diesen tornadoroten 91er Vanagon Carat, mit 2,1L WBX, konnten wir vor wenigen Stunden in San Diego kaufen. Der Bulli ist komplett original, hat eine ungeschweißte, sehr gute Karosserie und fährt problemlos. Aber wie man sieht, er benötigt etwas Liebe. Wir werden ihn deshalb von Kalifornien zu uns nach Deutschland holen und überarbeiten. Er steht dann in einigen Monaten, in neuem Glanz und mit TÜV und H-Kennzeichen zum Verkauf. Updates gibt es natürlich wie immer hier auf unserer Seite.

04.06.2025

 

Übergabe. Heute Vormittag haben wir den neuen Besitzer des Schiebedachbullis am Bahnhof abgeholt. Das natürlich standesgemäß, mit seinem eigenen T3. Jetzt ist Tex bereits mit dem Bus, auf eigener Achse, auf dem Weg zurück nach Hamburg. Wir wünschen viel Spaß dabei und gute Fahrt.

01.06.2025

 

Am langen Vatertags-Wochenende sind wir mal nicht im Bulli unterwegs. Trotzdem klassisch, mit Motor im Heck. Sieben Länder in fünf Tagen... oder, einmal Italien und zurück.

27.05.2025

 

Heute ist nicht wirklich Oldtimer-Wetter. Trotzdem haben wir heute Mittag eine Regenpause genutzt, um nochmal eine ausführliche Probefahrt mit Constance zu machen. Constance ist der T2b Westfalia, den wir nach seiner 93-jährigen Erstbesitzerin benannt haben, von der wir ihn vor ein paar Monaten in San Diego kaufen konnten. Mittlerweile haben wir einige optische und technische Arbeiten an dem Bulli durchgeführt, hier natürlich mit besonderer Obacht darauf, den originalen Charakter des ungeschweißten Campers zu erhalten. Er hat seit letzter Woche auch bereits TÜV und das H-Kennzeichen, in der kommenden Woche steht nun noch der Termin beim Aufbereiter an. Anschließend steht er dann zum Verkauf. Wie immer posten wir nach Fertigstellung viele Detailfotos, eine ausführliche Beschreibung und auch den Preis.

24.05.2025

 

Hier kommen die Bilder und Informationen zu unserem ´89er Syncro 16-Zoll. Den T3, den wir verbunden mit einem echten Abenteuer, während einer 6-tägigen Tour, mit 4.000 Kilometern Fahrstrecke und 18 Stunden Fähre, in Finnland gekauft, nach Deutschland geholt und im Anschluss komplett überarbeitet haben.

 

Der Eine oder Andere fragt sich jetzt wahrscheinlich, wozu dieser Aufwand? Es ist die Seltenheit der T3-Allradversion in der 16-Zoll-Variante. Insgesamt wurden ca. 45.000 T3-Syncro produziert. Von diesen Fahrzeugen wurden nur wenige als 16-Zoll ausgeliefert. Doch es waren nicht nur die größeren Räder, die diese Syncro besonders macht. Sie hatten ab Werk unter anderem ein geändertes Fahrwerk, eine größere Bremsanlage und eine verstärkte Karosserie. Hierdurch war das Leergewicht gegenüber der "normalen" Syncro-14-Zoll-Version um 50 kg höher. Das erste äußerliche Erkennungszeichen sind die Radlaufverbreiterungen zur Freigängigkeit der großen Räder. Es wurden nur 2138 Syncro 16-Zoll in allen Varianten (Bus, Pritsche, Doka, Camper, etc.) produziert, weshalb diese Fahrzeuge heute gesuchte Sammelobjekte sind. Und mittlerweile muss man auch schon gut hinschauen, denn aufgrund der Beliebtheit, werden auch 16-Zoll nachgebaut.

 

Unser Syncro ist natürlich nachweißlich, mit allen Merkmalen, Dokumenten und auch der Auslieferungsurkunde von Volkswagen, ein originaler 16-Zoll. Er wurde im Juni 1989 bei Steyr Puch im österreichischen Graz gebaut, dort wo im Auftrag von VW alle Syncro und ab Ende 1990 auch die T3 ohne Allrad vom Band liefen. Als Neuwagen wurde der Bulli dann an die finnische Armee geliefert, wo er für 22 Jahre in Dienst stand. Danach geriet er in die Hände von Valtterie, in der kleinen Stadt Sastamala, im Westen Finnlands. Von ihm konnten wir den T3 im Winter 2024 kaufen. Ein Video der Abholung findet man auch auf YouTube unter Klassiker-Garage-West.

 

Dank der Pflege bei der finnischen Armee, befand sich der Wagen noch komplett im originalen und unrestaurierten Zustand. Da in Finnland im Winter kein Salz gestreut wird, war die Karosserie zudem gut erhalten und im Erstlack. Da der Wagen dennoch ein paar Schweißarbeiten benötigte, haben wir uns dazu entschlossen, keine halben Sachen zu machen und ihn in einen richtig guten Zustand zu versetzen. So wurde die Karosserie zerlegt, der Unterboden mit Trockeneis gestrahlt, alle Karosserie- und Lackierarbeiten professionell von einem Fachbetrieb, mit dem wir schon seit sehr vielen Jahren zusammenarbeiten, durchgeführt. Der Aufbau erfolgte unter Verwendung vieler Neuteile, bzw. restaurierter Originalteile. Da der Wagen in der Armee-Version spartanisch ausgestattet war, haben wir ihm jetzt ein wenig mehr Luxus gegönnt. So wurden neue Scheibendichtungen mit Chromleisten verbaut, vorne gibt es jetzt Ausstellfenster, in der Mitte Schiebefenster. Ein neuer Kühler- sowie Scheinwerfergrill, mitsamt neuen Scheinwerfern, neue Blinker, neue Rückleuchte, Chromstoßstangen sowie viele weitere neue Kleinteile wurden montiert. Die Türgriffe, Scheibenwischer, die originale Syncro-Anhängerkupplung, sowie die originalen 16-Zoll-Felgen, wurden vor der Montage ebenfalls neu lackiert. Vor dem Einbau der Innenausstattung, wurden die Hohlräume mit Korrosionsschutzwachs und auch der jetzt saubere Unterboden, mit klarem Wachs behandelt.

 

Die Armee-Version hatte im Fahrgastraum, abgesehen vom Himmel, der bis heute original und gepflegt ist, keine Ausstattung. Wir haben deshalb ein optisch und auch zum Baujahr passende Ausstattung, aus einem Multivan Magnum, mit dem Armaturenbrett mit Prallleiste, Cockpit mit Drehzahlmesser und Digitaluhr, den vorderen Sitzen mit Armlehnen, zwei Back-to-Back Sitzen, den aus der Seitenwand ausklappbaren Tisch und der zum Bett umklappbaren Rückbank verbaut. Aber nicht nur das, wir wollten es so original wie es nur geht, deshalb wurde natürlich jede Schraube und jeder noch so kleine Halter der Innenausstattung, ebenfalls im Original übernommen und eins zu eins montiert.

 

Die Technik mit dem 1,6 Liter / 70 PS Turbodieselmotor (Motokennbuchstabe JX) war, auch dank Armee-Pflege, bereits bei unserem Ankauf in sehr gutem Zustand. Dennoch haben wir eine umfangreiche Inspektion, mit dem Austausch aller Flüssigkeiten, neuem Zahnriemen und neuen Filtern etc. durchgeführt. Der Motor hat zudem einen neuen Turbolader, sowie eine neue Wasserpumpe erhalten. Auch der Rest der Technik wurde durchgesehen und Verschleißteile erneuert. Neben vielen Teilen an Bremse und Fahrwerk sind auch die Reifen (inkl. Reserverad) neu. Das natürlich in der originalen 16-Zoll Größe 205 R16 C. So hat der Wagen dann neuen TÜV und natürlich auch das H-Kennzeichen erhalten. Er hat bereits deutsche Fahrzeugpapiere und ist sofort zulassungsbereit.

 

Weil er uns nach alledem schon ans Herz gewachsen ist, stand er jetzt seit ein paar Monaten unverkäuflich in unserer Ausstellung und wir haben auch einige Kilometer mit ihm zurückgelegt. Dennoch war der Plan immer, ihn irgendwann zum Verkauf anzubieten. Das soll hiermit jetzt passieren. Eine Besichtigung ist nach Terminabsprache jederzeit gerne möglich.

 

Preis: 58.900 Euro

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